Südtiroler Landwirt, Produktion, Bauernbund | 16.11.2017

„Wollen Bioflächen bis 2025 verdoppeln“

Die biologische Landwirtschaft in Südtirol soll deutlicher und schneller wachsen als bisher. Das ist das Ziel des „Biokonzept 2025“, welches der Südtiroler Bauernbund, die Bioverbände, die Landesverwaltung sowie Schulungs-, Beratungs- und Forschungseinrichtungen zusammen ausgearbeitet haben. Mehr...

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EDITORIAL

Basiswahl: Entscheiden in ureigener Sache

Nach der Landtagswahl 2013 gab es viele Stimmen, die sich bei der Kandidatenauswahl mehr Basisnähe gewünscht hätten. Darauf haben wir reagiert. Wir haben uns für eine Vorwahl entschieden, bei der die Mitglieder aller bäuerlichen Organisationen bestimmen, welche vier Kandidatinnen bzw. Kandidaten wir im Landtagswahlkampf 2018 unterstützen werden.
Damit liegt der Ball tatsächlich bei der Basis: Sie, liebes Mitglied, haben die Wahl: Zehn Kandidatinnen und Kandidaten möchten Ihre Stimme!
Ein großes Dankeschön gebührt den Kandidaten, die sich zur Verfügung stellen: Es ist keine Selbstverständlichkeit, in die Arena zu steigen. Dies ist ein großer Dienst an unserem Berufsstand. Allen Kandidaten – dafür verbürge ich mich – ist die Landwirtschaft eine Herzensangelegenheit, alle möchten etwas für die Landwirtschaft bewegen. Es ist eine gute Mischung geworden: Nicht zu viele, nicht zu wenige, junge und erfahrene, Vertreter von Berg und Tal sind dabei.
Ich lade Sie ein, die Kandidaten in dieser Ausgabe des „Südtiroler Landwirt“ kennenzulernen. Sie stellen sich Ihnen mit ihren eigenen Worten vor.
Mein Aufruf: Nehmen Sie an der Wahl teil und geben Sie Ihre Stimme ab! Eine hohe Wahlbeteiligung zeigt auch, wie lebendig unsere Landwirtschaft ist.
Für uns Bäuerinnen und Bauern ist eine gute Vertretung im Landtag lebensnotwendig. Die vier Stimmenstärksten werden unsere bäuerlichen Kandidaten für die Landtagswahl 2018 sein.
Ich wünsche mir eine faire und erfolgreiche Basiswahl unter uns Mitgliedern!

Leo Tiefenthaler, Bauernbund-Landesobmann


TOP

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Geehrt für ihr Verdienst

Aufwand mit Wirkung: Überall in unserem Land gibt es sie – die Menschen, die sich die Zeit nehmen, bäuerliche Kultur festzuhalten. Sie sammeln Objekte aus alten Zeiten und stellen sie in Museen aus. Oder sie schreiben über Kultur und Tradition. Sie tun das mit viel Energie, oft aber im Verborgenen. Sie tragen maßgeblich zur Aufrechterhaltung der ländlichen Traditionen und des authentischen Brauchtums bei. Der Südtiroler Bauernbund und die Messe Bozen haben diese „Hüterinnen und Hüter der bäuerlichen Kultur“ auf der heurigen Agrialp geehrt. Einfach, weil sie es verdient haben, einmal im Rampenlicht zu stehen und für ihr Verdienst gewürdigt zu werden! gst

(Foto: Marco Parisi)


FLOP

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Verkehrt gegen die Mafia

Aufwand statt Wirkung: Immer wieder fragen wir uns, ob der römische Gesetzgeber tatsächlich das erreichen will, was er als Ziel ausgibt. Mit der „Antimafia-Erklärung“ will er die Mafia bekämpfen.
Dafür müssen Hunderttausende unbescholtene Bürger die Bestätigung einholen, dass sie keine Verbrecher sind. Steht also jeder im Verdacht, ein Verbrecher zu sein? Und welch enormen Aufwand erzeugt man hier für Bürger und Behörden! Hier verpufft Energie, mit der man Verbrechen tatsächlich wirksam bekämpfen könnte! Leider hat diese Denkweise Methode. Es gibt zig andere Beispiele. Wir können da nur sagen: „Verkehrt gegen die Mafia!“   sr

(Foto: www.pixabay.com)