Politik | 26.05.2022

Bauernbund Österreich: David Süß neuer Direktor


David Süß wurde zum neuen Direktor des Österreichischen Bauernbundes bestellt. Er folgt auf Norbert Totschnig, der vergangene Woche als neuer Landwirtschaftsminister angelobt wurde. von AIZ

David Süß folgt Norbert Totschnig als Direktor des Österreichischen Bauernbundes nach. (Foto: Lisa Neuhauser)

David Süß folgt Norbert Totschnig als Direktor des Österreichischen Bauernbundes nach. (Foto: Lisa Neuhauser)

Den Österreichischen Bauernbund will der 33-jährige Waldviertler weiter stärken. Er sieht den Bauernbund als agrarpolitische Drehscheibe der Anliegen von Jungbäuerinnen und Jungbauern, Bäuerinnen und Bauern aller Betriebssparten und der Menschen in den ländlichen Regionen. „Der Bauernbund ist der Motor der Agrarpolitik, und seine Mitglieder sind der Treibstoff. Gemeinsam wollen wir eine flächendeckende Landwirtschaft sicherstellen und die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln gewährleisten. Ökologische, ökonomische und soziale Ziele in Einklang zu bringen, ist mein Ziel“, erklärte Süß vor dem Bauernbund-Präsidium.

Bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen 
Die Land- und Forstwirtschaft stehe vor großen Herausforderungen. „Österreichs Bäuerinnen und Bauern sehen sich mit massiven Kostensteigerungen bei Betriebs- und Futtermitteln konfrontiert. Dazu kommen die Folgen des Klimawandels und immer höhere gesellschaftliche Erwartungen in Richtung Tierwohl“, erklärte Süß: „Für unsere Familienbetriebe möchte ich bestmögliche Rahmenbedingungen schaffen. Österreichs Bäuerinnen und Bauern brauchen gerade jetzt Unterstützung“, so der neue Direktor. Er freue sich auf die enge Zusammenarbeit mit dem Bauernbund-Präsidenten, den Landesbauernbünden und auf ein gutes Einvernehmen mit den Partnerorganisationen.
Auch Bauernbund-Präsident Georg Strasser freut sich auf das Zusammenspiel mit dem neuen Direktor in der Brucknerstraße: „David Süß bringt beste Voraussetzungen mit in seine neue Funktion: Nähe zur Praxis, Verhandlungstalent und breites Fachwissen von Tierschutz bis hin zum Konsumentenschutz.“
Der wertebewusste Niederösterreicher stammt aus Schrems, Bezirk Gmünd. Er arbeitete von 2012 bis 2017 bereits als Referent im Österreichischen Bauernbund und war in dieser Zeit zudem Generalsekretär der Österreichischen Jungbauernschaft. Aufgewachsen ist Süß am elterlichen landwirtschaftlichen Betrieb im Waldviertel. Dieser fokussiert sich auf die Herstellung von Stärkekartoffeln und Kompost.