Politik, Wirtschaft | 12.05.2022

eTestDays: 15 Bauernhöfe mit dabei

67 Südtiroler Betriebe – darunter 15 Bauernhöfe – können im Mai emissionsfrei angetriebene Fahrzeuge Probe fahren. Erste Fahrzeuge wurden vergangene Woche in Bozen übergeben.

Im Mai fährt Südtirols Wirtschaft wieder elektrisch. 300 Betriebe haben ihr Interesse an der Teilnahme an der Aktion eTestDays angemeldet, 67 können nun vier Tage lang ein E-Fahrzeug Probe fahren und sich von der Alltagstauglichkeit und dem Nutzen der emissionsfreien Fahrzeuge überzeugen. 

Bäuerliche Betriebe mehrheitlich im Raum Bozen und im Pustertal

Auch mehrere bäuerliche Betriebe hatten sich um die Teilnahme bei den eTestDays beworben. Mit Erfolg, denn in 15 Betrieben werden in den kommenden Wochen Elektrofahrzeuge zum Einsatz kommen. Die Betriebe liegen zum Großteil in der Bezirken Bozen und Pustertal, zwei werden auch im Bezirk Meran fahren.

Die ersten Unternehmen haben vergangene Woche am Bozner Waltherplatz symbolisch den Schlüssel für ein E-Fahrzeug entgegengenommen. 

Mit dabei waren Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, Harald Reiterer, Bereichsleiter von Green Mobility in der landeseigenen STA – Südtiroler Transportstrukturen AG, Massimo Minighini von Neogy GmbH, sowie die Vertreter der teilnehmenden Wirtschaftsverbände.

Heuer erstmals E-Lieferautos

Der Trend in Richtung E-Mobilität zeigt ganz klar nach oben. „Vor allem Private entscheiden sich beim Autokauf immer häufiger für einen Elektroantrieb. 12,4 Prozent der neuzugelassenen Pkw im Jahr 2021 waren E-Autos“, erklärte Mobilitätslandesrat Alfreider. 

Um auch in Unternehmen und Betrieben Begeisterung für die nachhaltige und saubere Mobilität zu schaffen, stünden heuer erstmals bei den eTestDays auch elektrische Lieferautos zur Verfügung. „Diese E-Lieferwagen haben eine Leistung bis zu 85 kW, eine Nutzlast bis zu einer Tonne und eine Reichweite von rund 150 Kilometern“, sagte Alfreider. Damit seien sie für Betriebe und Unternehmen durchaus eine gute Alternative.

Die Teilnahme an den eTestDays ist kostenlos, lediglich die Stromkosten für die Ladevorgänge im Betrieb müssen selbst übernommen werden. Alperia stellt während der Testaktion und wie bereits in den vergangenen Jahren kostenlose Kundenkarten für öffentliche Alperia-Ladesäulen zur Verfügung.