Südtiroler Landwirt, Verein Freiwillige Arbeitseinsätze | 14.04.2022

VFA: gutes Jahr und positiver Ausblick

Die Anmeldungen von freiwilligen Helfern und die finanzielle Situation sind vielversprechend: Nach zwei Corona-bedingt schwierigen Jahren wagt der Verein Freiwillige Arbeitseinsätze (VFA) bei seiner Vollversammlung einen zuversichtlichen Blick in das Jahr 2022. von Michael Deltedesco

Trotz weniger Helfer ist die Zahl der geleisteten Tagschichten im vergangenen Jahr gestiegen. Foto: Sartini Marco

Trotz weniger Helfer ist die Zahl der geleisteten Tagschichten im vergangenen Jahr gestiegen. Foto: Sartini Marco

Freiwillige Helferinnen und Helfer zu vermitteln, die Bergbäuerinnen und Bergbauern bei ihrer Arbeit im Stall, im Haus, auf den Feldern oder in der Kinder- und Altenbetreuung gegen Kost und Logis unterstützen, ist seit 25 Jahren die Aufgabe des Vereins Freiwillige Arbeitseinsätze (VFA). In den letzten beiden Jahren war die Arbeit des Vereins Corona-bedingt besonders schwierig, erinnerte Obmann Georg Mayr bei der Vollversammlung des VFA, die unlängst in Bozen stattfand. „Immer neue Coronaregeln und Einreisebestimmungen haben die Organisation der Einsätze extrem schwierig gemacht. Oft wussten wir und unsere Freiwilligen einige Tage vor Einsatzbeginn noch nicht, ob der Einsatz überhaupt stattfinden kann und unter welchen Bedingungen.“ Vielfach hätten Einsätze verschoben und dann neu organisiert werden müssen. Eine kurzfristige Freiwilligenvermittlung sei oft nicht möglich gewesen 

Anfragen von 272 Höfen

Trotz dieser schwierigen Begleitumstände zeigt sich der Verein Freiwillige Arbeitseinsätze mit dem letzten Jahr aber zufrieden: „Insgesamt 1935 Freiwillige haben im letzten Jahr auf den Höfen ausgeholfen“, berichtete Mayr. Erfreulich sei auch, dass mittlerweile jede/r vierte Freiwillige aus Südtirol kommt und dass jede/r dritte unter 30 Jahre alt ist. Die nach wie vor größte Helfergruppe seien mit knapp zwei Drittel die Deutschen. Corona-bedingt rückläufig war die Zahl der Bergbauernfamilien, die um Freiwillige angesucht haben: Im Jahr 2021 waren es 272 Betriebe, vor Corona waren es auch schon über 300 Höfe. Besonders viele Anfragen kommen nach wie vor aus dem Vinschgau, aus dem Burggrafenamt und dem Pustertal. 

Den ganzen Bericht finden Sie ab Freitag in der Ausgabe 7 des „Südtiroler Landwirt“ vom 15. April ab Seite 14, online auf „meinSBB“ oder in der „Südtiroler Landwirt“-App.