Bauernbund | 21.02.2022

Mehr Regionales in den Mensen

Lokale und möglichst nachhaltig produzierte Lebensmittel sind immer gefragter – auch in den Mensen. Wie die Produzenten heimischer Qualitätslebensmittel durch geeignete Kriterien davon profitieren können und ob die Verfügbarkeit überhaupt gegeben ist, ist Thema der Online-Tagung „Mens(a) sana“ am 3. März.

Die Online-Tagung "Mens(a) sana" befasst sich mit regionalen Lebensmitteln in den Gemeinschaftsküchen.

Die Online-Tagung "Mens(a) sana" befasst sich mit regionalen Lebensmitteln in den Gemeinschaftsküchen.

Immer wieder sorgt der Zuschlag an provinzfremde Unternehmen für die Lieferung von Lebensmitteln an Großküchen für Verärgerung. Dabei wächst der Wunsch nach lokalen, möglichst biologischen Lebensmitteln und kurzen innovativen Ernährungskreisläufe in der Gemeinschaftsverpflegung.

Wie kommen regionale Produkte in die Gemeinschaftsverpflegung?
Auf der dritten Tagung „Nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung“ gehen Expertinnen und Experten aus diesem Grund der Frage nach, wie die heimischen Lieferanten und Produzentinnen in die Lage versetzt werden können, zukünftig hochwertige lokale Lebensmittel an Mensen zu liefern. Neben den nationalen Vergaberichtlinien und den Möglichkeiten für lokale Produzentinnen und Produzenten, an Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung zu liefern, wird auf der Tagung über Erwartungen und Realität bei öffentlichen Ausschreibungen diskutiert. Zu Wort kommen Fachleute aus der öffentlichen Verwaltung, der Gastronomie, der Landwirtschaft, dem Gesundheitswesen, dem Vertrieb und eine Elternvertreterin.
Weiters wird auf der Tagung der Leitfaden zur nachhaltigen Beschaffung in der Gemeinschaftsverpflegung in Südtirol vorgestellt.

Kostenlose Online-Tagung am 3. März
Die Online-Tagung findet am Donnerstag, 3. März 2022, von 14 bis 18 Uhr statt. Interessierte können sich unter https://bit.ly/3Bp7a8d registrieren. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung findet in der Sprache der Referentinnen und Referenten statt.
Die Tagung wird von ICLEI, Stadtgemeinde Meran, OEW, Eurac Research, Südtiroler Bauernbund, Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz, Amt für Prävention und Gesundheitsförderung, Südtiroler Ernährungsrat und der Kampagne MahlZeit im Rahmen des EU-Projekts COACH organisiert.