Produktion, Südtiroler Landwirt | 17.02.2022

Digitales Register verpflichtend

Seit Ende Jänner ist für Viehhaltungsbetriebe das Behandlungsregister in digitaler Form verpflichtend vorgeschrieben. Wie man den ersten Einstieg bewerkstelligt und was es beim Führen des Registers zu beachten gibt, erklärt folgender Beitrag. von Hannes Klocker

Seit Ende Jänner ist das digitale Behandlungsregister für Viehwirtschaftsbetriebe verpflichtend.

Seit Ende Jänner ist das digitale Behandlungsregister für Viehwirtschaftsbetriebe verpflichtend.

Alle landwirtschaftlichen Betriebe mit Viehhaltung, bei denen in der LAFIS-Datenbank eine E-Mail-Adresse hinterlegt war, haben inzwischen eine Benachrichtigung erhalten, in der erklärt wird, dass das digitale Behandlungsregister von Amts wegen aktiviert wurde. Wer keine solche Benachrichtigung erhalten hat, muss die Aktivierung des Behand-
lungsregisters selbst vornehmen. Eine Anleitung zur Aktivierung  und zu vielen weiteren Arbeitsschritten im System des digitalen Behandlungsregisters kann unter www.bring.bz.it/beratungsthemen/viehwirtschaft/ heruntergeladen werden.

Der erste Einstieg 

Der Einstieg in das System funktioniert derzeit nur reibungslos mit den Browsern Google Chrome und Firefox. Mit dem bereits erwähnten E-Mail wurde der Benutzername für den ersten Einstieg zugesandt. Man gibt ihn auf der Seite www.vetinfo.it ein und klickt auf „Passwort vergessen“. In der Folge bekommt man eine E-Mail mit einem temporären Passwort, und im nächsten Schritt kann das Passwort geändert werden. 

Wer einen SPID-Zugang hat, kann auch diesen nutzen. Beabsichtigt man mit der APP für Android oder Apple zu arbeiten, bleibt nur die erste Möglichkeit, denn die App ermöglicht keinen Einstieg mit dem SPID. Die App „Ricetta elettronica“ kann vom Google Playstore oder Appstore heruntergeladen werden. 

Eigener Lagerbestand

Wer in den letzten vier Jahren von seinem Tierarzt Rezepte erhalten hat und die Medikamente in einer Apotheke eingekauft hat, findet unter dem Menüpunkt „Allineamento Giacenze“ (Richtigstellung Lagerbestand) bereits Einträge. Sie stellen sozusagen den ­betrieblichen Lagerbestand dar. Hier kann man den Lagerbestand an die tatsächlich vorhandenen Medikamente anpassen. Ist keines  der Medikamente im Betrieb, ist der Lagerbestand auf null zu setzen. Hier ist sorgfältiges Arbeiten geboten, da diese Anpassung nur einmal gemacht werden kann.


Den ganzen Bericht finden Sie ab Freitag in der Ausgabe 3 des „Südtiroler Landwirt“ vom 18. Februar ab Seite 47 oder online auf „meinSBB“.