Südtiroler Landwirt, Produktion | 03.02.2022

Frutty: Trockenobst aus Südtirol

Trockenobst höchster Qualität lautet der Anspruch von „Frutty“. Michael Komiss und seine Frau Verena haben diese Marke vor knapp 20 Jahren kreiert. Heute ist sie etabliert, die täglichen Herausforderungen am ­Neufeldhof in Bozen sind aber vielfältig. von Renate Anna Rubner

Getrocknete Apfelringe sind das Hauptprodukt von „Frutty“: Seit knapp 20 Jahren gibt es sie nun schon.

Getrocknete Apfelringe sind das Hauptprodukt von „Frutty“: Seit knapp 20 Jahren gibt es sie nun schon.

Michael Komiss ist Apfelbauer, Produktveredler und -vermarkter in Personalunion. Gemeinsam mit seiner Frau Verena hat er um das Jahr 2002 herum begonnen, Apfelringe zu trocknen und sie direkt zu vermarkten. Geboren ist diese Idee, als sein Vater von einer Reise nach Deutschland zurückgekehrt war, wo er einen Trocknungsbetrieb kennengelernt hatte. 

Die Preise für Äpfel waren um die Jahrtausendwende im Keller, die Lage im Südtiroler Obstanbau entsprechend angespannt. „Ursprünglich war unser Plan, die zweite Ware zu trocknen und so mehr Wertschöpfung aus unseren Flächen zu holen“, gesteht Michael heute. Diese Rechnung ist aber nicht aufgegangen. „Um gute Qualität zu produzieren, muss das Ausgangsmaterial perfekt sein“, weiß Michael heute. Er ist einer der Pioniere der Direktvermarktung, die Qualitätsmarke „Roter Hahn“ für Quaitätsprodukte vom Bauern gerade geboren. 

„Die Abteilung Marketing im Südtiroler Bauernbund hat uns damals sehr geholfen", erzählt Verena Komiss, „egal ob es um Verpackung, Etikettierung oder die Vermarktung ging, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten immer die richtigen Antworten auf unsere Fragen. Ohne sie wären wir heute nicht dort, wo wir jetzt stehen.“ Trotzdem mussten sie anfangs etwas tüfteln um mit der Zeit mehr Sicherheit zu kriegen. „Zunächst hatten wir nur eine Abpackgröße, Logo und Etikett hatten wir bereits im Vorfeld ausgearbeitet. Eine befreundete Grafikerin hat uns dabei geholfen“, erzählt der Bauer.

Den ganzen Bericht finden Sie ab Freitag in der Ausgabe 2 des „Südtiroler Landwirt“ vom 4. Februar ab Seite 43 oder online auf „meinSBB“.