Projektierung


Dienstleistungen unserer Abteilung

Das Technische Büro des Südtiroler Bauernbundes bietet Beratungen, Planungsstützen und Ideen bei Projektierungen in folgenden Bereichen an:

  • Neubau, Erweiterung sowie Umbau von Wirtschaftsgebäuden
  • Errichtung von Maschinen- und Geräteräumen 
  • Errichtung von Almgebäuden 
  • Bau von Düngerstätten, Jauche- und Güllegruben 
  • Errichtung von Beregnungsbecken 
  • Flächenmeliorierungen 
  • Kultur- und Bauleitplanänderungen 
  • Errichtung von Forst- und Feldwegen 
  • Tiefbrunnen, Kleinkläranlgen und Quellfassungen

Neben den oben angeführten Planungen gehören auch Bauleitungen, die Erstellung von Kostenvoranschlägen, End- und Teilabrechnungen sowie Projektbetreuungen bis hin zum Bauabschluss zum Aufgabenbereich des Technischen Büros.


Was kostet ein Bau?

Für landwirtschaftliche Betriebe stellt sich vor der effektiven Bauplanung meist die Kostenfrage. So früh wie möglich sollte das Investitionsvolumen einigermaßen abgeschätzt und mit der finanziellen Situation abgeglichen werden (Hermann Stuppner)

Die effektiven Baukosten können erst nach detaillierter Planung oder anhand der eingeholten Angebote berechnet werden. Aber bereits in der frühen Planungsphase kann man sich mit den von der Landesregierung festgesetzten Baukosten  bzw. mit Wohnbaukosten pro Quadrat- oder Kubikmeter ein grobes Bild der zu erwartenden Kosten machen.
Die Kosten bestehen aus den
    * reinen Baukosten
    * Baunebenkosten
Die reinen Baukosten umfassen alle Ausgaben des effektiven Gebäudebaus. Sie belaufen sich auf rund drei Viertel der gesamten Baukosten. Zu den reinen Baukosten gehört auch die Mehrwertsteuer. Der Bauherr muss sich früh informieren, um begünstigte Mehrwertsteuersätze optimal ausnützen zu können.
Die Baunebenkosten bestehen aus den Abgaben an die Gemeinde, also die primären und sekundären Erschließungsgebühren sowie die Baukostenabgabe. Dazu gehören aber auch Honorare, Kreditgebühren, Baustrom und Anderes.

Detaillierte Informationen erhalten Sie im Landwirtartikel vom 14. Oktober 2016 oder direkt bei uns, Tel. 0471 999 439.
Sehr hilfreich und detailliert ist die Broschüre "Bauen in der Landwirtschaft" des Südtiroler Bauernbundes.


Gut geplant ist halb gebaut

Die Umsetzung einer Idee in ein fertiges Bauwerk muss gründlich durchdacht sein. Mit fortschreitendem Planungsprozess nimmt der handlungsspielraum ab und bereits geschaffene Tatsachen schränken die Entscheidungsmöglichkeiten immer mehr ein.

Baumaßnahmen prägen das Erscheinungsbild eines Hofes, von ihnen hängt aber auch ab, ob rationell und wirtschaftlich gearbeitet werden kann. Dafür ist viel Geld vonnöten und nur mit einer guten Planung versprechen die Bauten auch langfristig Erfolg und Zufriedenheit.< /p> Die Planung untergliedert sich verschiedene Bereiche:
1) Betriebswirtschaftliche Planung
Nicht alles, was gewünscht ist, kann man sich auch leisten. Daher braucht man einen sauber erstellten Finanzierungsplan. 
2) Produktionstechnische Planung 
Sie legt fest, welche Bauten braucht der Betrieb für seine Tätigkeit braucht und sollte auch die Möglichkeit künftiger Erweiterungen vorsehen.
3) Standortwahl
Der Bauherr muss eine geeignete Stelle wählen, aber auch die gesetzlichen Vorgaben der Raumordnung berücksichtigen. Wohn- und Wirtschaftsgebäude sollen eine funktionelle Einheit bilden, zusätzlíche Gebäude sollen die Harmonie und die Gebäudeabstimmung der Hofstelle nicht gefährden.

Detailliertere Tipps für die Planung von Wohngebäuden, Räumen für den Zu- und Nebenerwerb und Urlaub auf dem Bauernhof finden Sie im Landwirtartikel vom 14. Oktober 2016  oder telefonisch bei unserer Abteilung Betriebsberatung 0471 999 439.