Markt | 27.10.2022

Aktuelle Zuchtvieh-Preise

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Welche Preise sind gerade aktuell erzielbar? Diese Fragen stellen sich wohl alle Bauern, die Tiere zu den Versteigerungen der einzelnen Viehzuchtverbände schicken. Zur Orientierung gibt es hier eine Übersicht. von Evelyn Gafriller

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Mit dieser Frage kommen jedes Monat viele Bauern zu den Versteigerungen nach Bozen. (Foto: Othmar Seehauser)

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Mit dieser Frage kommen jedes Monat viele Bauern zu den Versteigerungen nach Bozen. (Foto: Othmar Seehauser)

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Rassen und Kategorien liefern die untenstehenden Grafiken. Hier sind die wichtigsten Entwicklungen kurz zusammengefasst.

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Allgemeine Preisentwicklung
Im Oktober wurden für die Rassen Fleckvieh, Grauvieh, Braunvieh und Holstein Zuchtviehversteigerungen abgehalten. Die Auftriebszahlen waren bei allen Rassen höher als die Monate zuvor. 

Bei den Jungkühen lagen die Preise nur bei Braunvieh-Tieren höher. Fleck-, und Grauvieh, sowie Holstein lagen unter dem Niveau.
Bei den Kalbinnen war der Preis bei allen Tieren höher, ausgenommen bei Holstein-Tieren.
Auch bei den Jungrindern war die Situation eine andere: Braun-, und Fleckvieh sowie Holstein erzielten höhere Preise, Grauvieh hingegen niedrigere.
Bei den Kälber-Preise wiederum konnten Fleck- und Grauvieh eine Preissteigerung erzielen, bei Braunvieh und Holstein hingegen sank der Preis.











So werden die Daten ermittelt
In der Regel gibt es für jede der in Südtirol gehaltenen Rinderrassen einmal monatlich eine Zuchtviehversteigerung, die vom jeweils zuständigen Viehzuchtverband abgewickelt wird. Die jeweiligen Durchschnittspreise werden im Anschluss an die jeweiligen Versteigerungen von den Viehzuchtverbänden veröffentlicht. In den untenstehenden Grafiken ist die Entwicklung der Durchschnittspreise seit Anfang 2017 zusammengefasst. Um eine aussagekräftige Orientierungsmöglichkeit zu bieten, beschränken wir uns dabei auf jene Rassen und Kategorien, für die regelmäßig eine Mindestzahl an Tieren zu den Versteigerungen geliefert werden. Mehr Informationen dazu stehen im Beschreibungstext bei den einzelnen Grafiken.
Grundsätzlich gilt: Die veröffentlichten Preise sollen eine Orientierung bieten, wie sich der Zuchtvieh-Markt in den vergangenen Monaten entwickelt hat – Rückschlüsse auf künftige Preisentwicklungen sollen und können sie nicht bieten.

Die vollständigen Preisspiegel gibt es auf den jeweiligen Internet-Seiten der Viehzuchtverbände:

Braunviehzuchtverband (Braunvieh)
Rinderzuchtverband (Fleckvieh, Grauvieh, Holstein, Pinzgauer, Pustertaler Sprinzen)