Südtiroler Landwirt, Produktion | 14.04.2022

Das Pustertal: ideal für Kartoffeln

Die „Puschtra Erdäpfel“ sind nicht zufällig bekannt und weitum geschätzt: Vielmehr ist das Pustertal prädestiniert dafür, gesunde Saatkartoffeln zu produzieren. Viele Faktoren tragen dazu bei. Welche das sind, erklärt dieser Beitrag. von Robert Obwegs, Fachschule für Landwirtschaft Dietenheim

Die Kartoffel mag saure, leichte, gut durchlüftete Böden. Sie finden sich verbreitet im Pustertal. Foto: Alfred Tschager

Die Kartoffel mag saure, leichte, gut durchlüftete Böden. Sie finden sich verbreitet im Pustertal. Foto: Alfred Tschager

Das Klima im Pustertal wird vom Kontinent mehr beeinflusst als über das Mittelmeer, weil die kontinentale Kaltluft über die flache Wasserscheide von Drau und Rienz von Osten her über das Tal hinunterströmen kann. So sind die Winter im Pustertal sehr kalt, im Frühjahr ist es lange kühl, und im Sommer sind die Nächte immer noch frisch. Ideale Bedingungen für den Kartoffelanbau. Das wirkt sich vorteilhaft auf die Qualität der Knollen aus. 

Die Jahresdurchschnittstemperaturen liegen im oberen Pustertal unter 7 °C. Dazu kommt eine hohe Niederschlagsmenge von über 80 Millimeter monatlich in den Monaten Mai bis Juli. Darum sind die Lebensbedingungen für Schädlinge, vor allem das Überwintern von Blattläusen, extrem schwierig. So kommen nie starke Populationen dieser saugenden Insekten auf, die als Überträger von Viren gefürchtet sind. Durch starke Niederschläge werden sie zudem von den Pflanzen abgewaschen und können dann nicht mehr für die Verbreitung der Virosen sorgen.

Den ganzen Bericht finden Sie ab Freitag in der Ausgabe 7 des „Südtiroler Landwirt“ vom 15. April ab Seite 55, online auf „meinSBB“ oder in der „Südtiroler Landwirt“-App.