Bauernbund | 23.11.2021

Corona: Wieder mehr Vorsicht geboten

Um die Neuansteckungen mit dem Corona-Virus zu senken, ist die Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 34/2021 des Landeshauptmannes veröffentlicht worden. Die Bestimmungen der Dringlichkeitsmaßnahme sind ab sofort wirksam.

Aufgrund der Infektionszahlen gelten wieder strengere Coronaregeln. Besonders streng sind sie in den roten Zonen

Aufgrund der Infektionszahlen gelten wieder strengere Coronaregeln. Besonders streng sind sie in den roten Zonen

Mit der Dringlichkeitsmaßnahme wurden einige Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie verschärft. So muss an allen geschlossenen Orten auf dem gesamten Landesgebiet (eine Ausnahme bildet die eigene Wohnung) ein Atemschutz getragen werden. Im Freien muss ein Mund-Nasen-Schutz immer dann getragen werden, wenn es nicht möglich ist, einen Personenabstand von 1 Meter ständig einzuhalten - und jedenfalls bei allen Menschenansammlungen (z.B. in den Stadt- und Dorfzentren, auf Plätzen, auf Märkten und in den Warteschlangen).

FFP-2-Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht
Nutzerinnen und Nutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln, die älter als sechs Jahre sind, müssen eine FFP-2-Maske oder einen gleichwertigen Mund-Nasen-Schutz tragen.
Das Arbeitsinspektorat des Landes verstärkt in Zusammenarbeit mit den im Land tätigen Ordnungskräften die Kontrollen, damit die für die Arbeitstätigkeiten vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden.

Strenge Regeln in den roten Zonen
In Gemeinden mit besonders hohen Infektionszahlen – aktuell sind das die Gemeinden Rodeneck, St.Pankraz, Kuens, Vintl, Ulten, Martell, Kastelbell-Tschars, Natz-Schabs, Schnals, Plaus, Kastelruth, Marling, Lajen, Burgstall, St. Ulrich, Moos in Passeier, Villnöss, St. Christina in Gröden, Rasen-Antholz und Mühlbach - werden ab dem 24. November bis einschließlich 7. Dezember 2021, unter anderem, die folgenden Maßnahmen angewandt:

Zwischen 20 Uhr und 5 Uhr des darauffolgenden Tages sind nur jene Bewegungen innerhalb des Gemeindegebietes erlaubt bzw. es ist nur dann erlaubt, das Gemeindegebiet zu verlassen, wenn die Bewegungen durch nachgewiesene Arbeitserfordernisse, gesundheitliche Gründe oder Situationen der Dringlichkeit begründet sind. Zwischen 20 Uhr und 5 Uhr müssen die Betroffenen die zulässigen Bewegungen mittels Eigenerklärung nachweisen.

Es ist erlaubt, im Freien sportliche Aktivitäten oder Bewegungstätigkeiten durchzuführen, jedoch mit der Auflage, dass bei der sportlichen Aktivität der Abstand von mindestens 2 Metern und bei jeder anderen Aktivität mindestens 1 Meter Abstand zu den anderen Personen eingehalten wird, und mit der Verpflichtung, bei der motorischen Aktivität einen Atemschutz zu tragen. Sportliche und Bewegungstätigkeiten sind zwischen 20 Uhr und 5 Uhr nicht erlaubt.

Es besteht die Pflicht, immer eine FFP-2 oder eine gleichwertige Maske in allen geschlossenen Räumen, mit Ausnahme der eigenen Wohnung, zu tragen sowie eine chirurgische oder höherwertige Maske an allen Orten im Freien, wenn der zwischenmenschliche Abstand von 1 Meter nicht dauerhaft eingehalten werden kann, und jedenfalls bei allen Menschenansammlungen (z.B. in den Stadt- und Dorfzentren, auf Plätzen, auf Märkten und in den Warteschlangen).

In den Räumlichkeiten der Handelsbetriebe ist eine Höchstanzahl von einem Kunden je 10 m² zulässig, in den Geschäften mit einer Fläche von weniger als 20 m² sind zeitgleich maximal 2 Kunden zulässig. Neben dem zwischenmenschlichen Abstand von mindestens 1 Meter muss auch gewährleistet sein, dass die Zutritte gestaffelt erfolgen und dass sich die Personen in den Räumlichkeiten nicht länger als die für den Kauf der Waren erforderliche Zeit aufhalten.

Ausgesetzt sind alle organisierten, öffentlich zugänglichen Veranstaltungen jeglicher Art in geschlossenen Räumen.