Wirtschaft, Politik | 30.09.2021

Pflanzgenehmigungen erteilt

Dem Amt für Obst- und Weinbau ist Ende der vergangenen Woche die Liste der zugewiesenen Rebflächen vom Landwirtschaftsministerium zugeschickt worden. Die Informationen sind ab sofort online abrufbar.

Neupflanzungen dürfen nur auf jenen Flächen erfolgen, die im Gesuch angegeben wurden.

Neupflanzungen dürfen nur auf jenen Flächen erfolgen, die im Gesuch angegeben wurden.

Nach der Mitteilung durch das Ministerium konnte das Amt die Genehmigung der Anpflanzungen mittels Dekret vornehmen. Dieses ist nun – zusammen mit der Liste der Antragsteller und der jeweils genehmigten Reb­fläche – auf der Internetseite des Amtes unter http://bit.ly/obstundweinbau veröffentlicht.

Die einzelnen Antragsteller haben Mitte Juni dieses Jahres mittels zertifizierter elektronischer Post die Gesuchnummer ihres telematischen Antrages erhalten. Nun ist jeder bzw. jede Einzelne dazu angehalten, aus eigener Initiative auf der Internetseite des Amtes das veröffentlichte Dekret einzusehen und mit Hilfe der erhaltenen Gesuchnummer die zugewiesene Fläche in Erfahrung zu bringen.

Ab dem Zeitpunkt der Erteilung der Genehmigung muss die Pflanzung innerhalb von drei Jahren verwirklicht werden. Die angepflanzte Fläche muss dann für mindestens fünf Jahre als Weinbau bewirtschaftet werden. Die zugewiesene Fläche darf ausschließlich auf jenen Parzellen gepflanzt werden, die im Gesuch angegeben wurden.

Sollte die zugewiesene Fläche weniger als 50 Prozent der beantragten Fläche betragen, hat der Antragsteller die Möglichkeit, innerhalb von 30 Tagen ab Genehmigung eine Verzichtserklärung einzureichen.
Nach Ablauf dieser Frist gilt die Genehmigung als angenommen und unterliegt – falls nicht zur Gänze und rechtzeitig realisiert – Verwaltungsstrafen im Ausmaß zwischen 500 und 1500 Euro, je nachdem wie groß der Anteil der nicht realisierten Fläche ausfällt.

Sanktionen werden unter anderem auch verhängt, wenn der Antragsteller ohne Genehmigung eine widerrechtliche Pflanzung vornimmt, wobei die kleinstmögliche Verwaltungsstrafe hierfür 6000 Euro beträgt.
Fachliche Auskünfte dazu erteilen die Mitarbeiter des Landesamtes für Obst- und Weinbau unter Tel. 0471 415085, für das Eisacktal unter Tel. 0472 821244.