Markt | 28.05.2021

Aktuelle Zuchtvieh-Preise

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Welche Preise sind gerade aktuell erzielbar? Diese Fragen stellen sich wohl alle Bauern, die Tiere zu den Versteigerungen der einzelnen Viehzuchtverbände schicken. Zur Orientierung gibt es hier eine Übersicht. von Anna Pfeifer

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Mit dieser Frage kommen jedes Monat viele Bauern zu den Versteigerungen nach Bozen. (Foto: Othmar Seehauser)

Wie viel ist mein Zuchtvieh wert? Mit dieser Frage kommen jedes Monat viele Bauern zu den Versteigerungen nach Bozen. (Foto: Othmar Seehauser)

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Rassen und Kategorien liefern die untenstehenden Grafiken. Hier sind die wichtigsten Entwicklungen kurz zusammengefasst.

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Allgemeine Preisentwicklung
Im Mai wurden für die Rassen Braunvieh, Grauvieh, Holstein und Fleckvieh Zuchtviehversteigerungen abgehalten. Die Auftriebszahlen waren bei der Rasse außer Fleckvieh höher als im Vormonat.

Bei den Jungkühen lagen die Preise bei allen Rassen – außer Fleckvieh – über dem Niveau der vorhergehenden Versteigerung.
Für Kalbinnen war der Preis bei Braunvieh- und Fleckvieh-Tieren niedriger als im Vormonat, bei Grauvieh- und Holstein-Tieren höher. 
Bei den Jungrindern schnitten alle Rassen schlechter ab als bei der vorhergehenden Versteigerung.
Für die Kälber war die Situation anders: Die Preise für Grauvieh und Fleckvieh waren höher und jene für Holstein und Braunvieh niedriger. 













So werden die Daten ermittelt
In der Regel gibt es für jede der in Südtirol gehaltenen Rinderrassen einmal monatlich eine Zuchtviehversteigerung, die vom jeweils zuständigen Viehzuchtverband abgewickelt wird. Die jeweiligen Durchschnittspreise werden im Anschluss an die jeweiligen Versteigerungen von den Viehzuchtverbänden veröffentlicht. In den untenstehenden Grafiken ist die Entwicklung der Durchschnittspreise seit Anfang 2017 zusammengefasst. Um eine aussagekräftige Orientierungsmöglichkeit zu bieten, beschränken wir uns dabei auf jene Rassen und Kategorien, für die regelmäßig eine Mindestzahl an Tieren zu den Versteigerungen geliefert werden. Mehr Informationen dazu stehen im Beschreibungstext bei den einzelnen Grafiken.
Grundsätzlich gilt: Die veröffentlichten Preise sollen eine Orientierung bieten, wie sich der Zuchtvieh-Markt in den vergangenen Monaten entwickelt hat – Rückschlüsse auf künftige Preisentwicklungen sollen und können sie nicht bieten.

Die vollständigen Preisspiegel gibt es auf den jeweiligen Internet-Seiten der Viehzuchtverbände:

Braunviehzuchtverband
Rinderzuchtverband (Fleckvieh, Grauvieh, Holstein, Pinzgauer, Pustertaler Sprinzen)