Produktion | 13.05.2021

Tiergesundheit: Gesuche delegieren

Wie im Landwirt Nr. 8 vom 30. April 2021 angekündigt, kann in diesem Jahr um die Tiergesundheitsprämie nur mehr online – mit SPID bzw. über die Plattform „myCIVIS“ – angesucht werden. Für jene, die den Antrag nicht selbst stellen, bieten die Viehzuchtverbände an, diesen in Form einer Delegierung für sie abzuwickeln.

Wer für seine Tiere um die Tiergesundheitsprämie ansuchen will, kann das heuer nur online tun – oder den Antrag delegieren.

Wer für seine Tiere um die Tiergesundheitsprämie ansuchen will, kann das heuer nur online tun – oder den Antrag delegieren.

Möglich ist die Delegierung bei der Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände, beim Braunviehzuchtverband, beim Rinderzuchtverband, beim Kleintierzuchtverband oder beim Kovieh. 

Damit die Verbände das Ansuchen um die Tiergesundheitsprämie – oder zu einem späteren Zeitpunkt auch die Tierbewegungen – vornehmen können, muss der Antragsteller die betreffende Organisation delegieren, diese Tätigkeit in seinem Namen durchzuführen. Dafür muss der Landwirt persönlich bei einer der Organisationen erscheinen und auch die notwendigen Unterlagen (Kopie von Ausweis, Kopie von Sanitätskarte mit Steuernummer, Mehrwertsteuernummer bzw. bei Nicht-Mitgliedern die Rechnungsadresse) mit dabei haben: Es wird dann ein Delegierungsantrag erstellt, der vom Landwirt unterzeichnet und gemeinsam mit der Kopie des Ausweises an die Landesverwaltung zur Kontrolle geschickt wird. 

Alle Unterlagen schon beim Delegierungsantrag mitbringen

Erst nach der Kontrolle und Freigabe kann dann in einem zweiten Schritt das Ansuchen um die Tiergesundheitsprämie erstellt werden. Damit der Landwirt nicht zweimal einen Termin vereinbaren muss, sollte er beim Delegierungsantrag auch die Liste der Tiere mitbringen, für die in diesem Sommer um die Tiergesundheitsprämie angesucht wird. 

Da mit einem größeren Andrang zu rechnen ist, versuchen die Zuchtverbände, die Abwicklung so zu organisieren, dass es nicht zu längeren Wartezeiten kommt. Die Landwirte sollten sich deshalb je nach Gebiet bei den in der Übersicht auf Seite 50 angegebenen Kontakten anmelden, um einen Termin zur Erstellung des Delegierungsantrages zu vereinbaren. 

Delegiert werden können das Ansuchen um die Tiergesundheitsprämie, das Ansuchen um Beihilfen für öffentliche Sprungstellen, Tierbewegungen von Betrieb zu Betrieb sowie Tierbewegungen auf Almen. Für die Ansuchen um die Tiergesundheitsprämie wird für die Mitglieder der Viehzuchtverbände eine Gebühr von 25 Euro inkl. MwSt. verrechnet, Nichtmitglieder zahlen einen Aufpreis von 10 Euro.

Anmeldung bis 28. Mai 

Je nach Gebiet werden die Anträge um die Tiergesundheitsprämie in den Zuchtwartstellen, in örtlichen Lokalen oder im Haus der Tierzucht im Zeitraum von Juni bis Ende August abgewickelt. Bekanntlich kann man heuer ausnahmsweise auch noch nach dem Almauftrieb um die Tiergesundheitsprämie ansuchen. Den genauen Termin und Ort für den Delegierungsantrag geben die Mitarbeiter bei der Anmeldung bekannt.