Südtiroler Landwirt, Bäuerlicher Notstandsfonds | 15.04.2021

Wichtiger Anker in schwierigen Zeiten

Seit über drei Jahrzehnten ist der Bäuerliche Notstandsfonds (BNF) zur Stelle, wenn in Südtirol Menschen unverschuldet in Not geraten. Das Jahr der Corona-Pandemie hat den BNF vor völlig neue Herausforderungen gestellt – und seine Rolle im Land untermauert. von Andreas Egger

Ein wenig Hoffnung in schwierigen Lebenslagen konnte der Bäuerliche Notstandsfonds auch im Corona-Jahr 2020 vielen Menschen geben.

Ein wenig Hoffnung in schwierigen Lebenslagen konnte der Bäuerliche Notstandsfonds auch im Corona-Jahr 2020 vielen Menschen geben.

Normalerweise ist die jährliche Vollversammlung des Bäuerlichen Notstandsfonds – Menschen helfen (BNF) ein besonderer Treffpunkt, um zurückzublicken, Bilanz zu ziehen und für das große Vertrauen der Unterstützer zu danken. Wenn Obmann Sepp Dariz und der BNF-Vorstand geladen hatte, kamen Politiker, Vertreter der bäuerlichen Organisationen, anderer Hilfsorganisationen und zahlreiche Partner, Firmen und Unterstützer, die durch Spenden, Benefizaktionen oder andere Tätigkeiten den Notstandsfonds seit vielen Jahren unterstützen. 

2020 hat vieles verändert

Notgedrungen musste der Bäuerliche Notstandsfonds seit Beginn der Corona-Pandemie sämtliche Sitzungen in Form von Videokonferenzen abhalten. So fand auch die 33. Mitgliederversammlung kürzlich über die Videoplattform Zoom statt. Die Mitglieder des Notstandsfonds nutzten die Gelegenheit, auf das bewegte Corona-Jahr zurückzublicken. 

Das Jahr 2020 war in vielen Punkten völlig anders als die vorhergehenden: Im März und April konnten keine Veranstaltungen stattfinden, den Sommer über nur wenige und zur Vorweihnachtszeit, in der in „normalen“ Jahren besonders viele Spendensammlungen zu Gunsten bedürftiger Südtiroler Familien stattfinden, musste wieder alles abgesagt werden.

Lokalaugenscheine konnten nicht stattfinden, Erstgespräche mit Antragstellern wurden telefonisch durchgeführt und die erforderlichen Gesuchunterlagen telematisch eingereicht. Der persönliche Kontakt, der Austausch, das „Zwischenmenschliche“ sind für die tägliche Arbeit des BNF ausgesprochen wichtig und waren plötzlich nicht mehr möglich. 

Trotz Pandemie viel Solidarität im ganzen Land 

Trotzdem konnte auch im vergangenen Jahr, dank vieler kleiner und großer Spenden von Privaten, Firmen und Vereinen, eine beachtliche Summe an Spendengeldern gesammelt und als Unterstützung an bedürftige Menschen ausbezahlt werden. 

Insgesamt haben 4388 Spenderinnen und Spender ihre Geldspende dem BNF übergeben und damit ihren Wunsch und ihre Absicht zum Ausdruck gebracht, bäuerliche und nicht-bäuerliche Personen oder Familien in Südtirol zu unterstützen, die plötzlich und unverschuldet in Not geraten sind.

Ein Zeichen, dass die Südtiroler Bevölkerung den Bäuerlichen Notstandsfonds sehr schätzt und weiß, dass die Organisation Garant dafür ist, dass jeder Euro Südtiroler Familien in Not zukommt.

Den ganzen Bericht lesen Sie ab Freitag in der Ausgabe 7 des „Südtiroler Landwirt“ vom 16. April auf Seite 4 oder online auf „meinSBB“.

Kontakt & Information

Bäuerlicher Notstandsfonds EO – „Menschen helfen“
Leegtorweg 8/A, 39100 Bozen
Tel. 0471 999330
E-Mail: notstandsfonds@sbb.it
www.menschen-helfen.it
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