Bauernbund | 01.04.2021

MTB-Fonds: Jetzt ansuchen!

Ab sofort werden wieder Ansuchen für eine finanzielle Unterstützung aus dem Mountainbike-Fonds für das Jahr 2022 entgegengenommen.

Der Mountainbike-Fonds soll ein Ausgleich für die Grundbesitzer sein. Foto: IDM-Südtirol, Harald Wisthaler

Der Mountainbike-Fonds soll ein Ausgleich für die Grundbesitzer sein. Foto: IDM-Südtirol, Harald Wisthaler

Im Sommer 2018 wurde der Mountainbike-Fonds eingerichtet, mit dem Projekte zugunsten der Landwirtschaft in Gebieten mit stark frequentierten Mountainbike-Routen finanziell unterstützt werden. Dadurch sollen Grundeigentümer, die ihren Grund für Mountainbike-Strecken zur Verfügung stellen, eine Wertschätzung erfahren und gleichzeitig einen Ausgleich für Belastungen erhalten. Die Träger des Fonds sind der Verband der Seilbahnunternehmer, der Landesverband der Tourismusorganisationen Südtirols LTS und die Produktgruppe „BikeHotels Südtirol“. Sie stellen gemeinsam jährlich 35.000 Euro bereit.

Betroffene Bauernbund-Ortsgruppen oder landwirtschaftliche Organisationen können ab sofort und bis Freitag, 12. November 2021, ein Gesuch an die Arbeitsgruppe Mountainbike-Fonds stellen (Kontakt siehe unten). Das Gesuchsformular für das Jahr 2022 ist unter dem Link https://bit.ly/mtb_fonds zu finden. Beizulegen sind eine Projektbeschreibung, ein Finanzierungsplan und Fotos.

Ende des Jahres 2021 wird eine Jury, bestehend aus Vertretern des Landesverbandes der Tourismusorganisationen und der Produktgruppe „BikeHotels Südtirol“, des Verbandes der Seilbahnunternehmer und des Südtiroler Bauernbundes, die eingereichten Projekte beurteilen und über den zuzuweisenden Projektbeitrag entscheiden.

Die Kriterien, nach denen die Gesuche bewertet und genehmigt werden, sind:

  • Sinnhaftigkeit, Verhältnismäßigkeit der Kosten und Zeitpunkt der Einreichung;
  • Umsetzung des Projektes in einem Gebiet mit hoher Mountainbike-Frequenz oder an Übergängen zu einer Nachbarregion;
  • Verwirklichung des Projektes in Zusammenarbeit mit der Forstverwaltung;
  • landwirtschaftliche Relevanz und gute Sichtbarkeit des Projektes (z. B. Zäune, Gatter, Mauern);
  • die antragstellende Organisation bringt bei der Umsetzung Eigenleistung ein.

Es besteht auch die Möglichkeit, die Arbeiten über ein Regie-Projekt des jeweiligen Forstinspektorates vorzunehmen. Werden die Arbeiten vom Forstinspektorat durchgeführt, wird die entsprechende Rechnung direkt mit dem Beitrag aus dem MTB-Fonds beglichen. Daher ist bereits vor Abgabe des Gesuchs eine eventuelle Zusammenarbeit mit dem Forstinspektorat abzuklären. Projekte in Zusammenarbeit mit dem Forstinspektorat sind im Normalfall aufwändiger, aber auch sichtbarer, was für die Träger des Mountainbike-Fonds wichtig ist.

Nach Abschluss der Arbeiten im Laufe des Jahres 2022 bis spätestens November 2022 und Vorlage einer Kostenabrechnung wird dem Antragsteller (Ortsgruppe oder landwirtschaftliche Organisation) der genehmigte Beitrag ausbezahlt. Pro Projekt werden höchstens 15.000 Euro vergeben. 


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Kontakt zur Arbeitsgruppe

Weitere Infos zum Mountainbike-Fonds erteilt Heike Mayr (Tel. 0471 999375, E-Mail: heike.mayr@sbb.it), sie nimmt auch die Gesuche der Ortsgruppen und landwirtschaftlichen Organisationen entgegen. Der Südtiroler Bauernbund weist zudem darauf hin, dass es für die Antragsteller von Vorteil ist, sich für die Auszahlung von Beiträgen dieser Art eigene Satzungen und eine Steuernummer zuzulegen. 

Nähere Informationen diesbezüglich erteilt die Stabsstelle Verbandsmanagement im Südtiroler Bauernbund (Tel. 0471 999354, E-Mail: verbandsmanagement@sbb.it).