Steuerberatung | 31.03.2021

Von der Steuer absetzbare Spesen

In der Steuererklärung kann man auch in diesem Jahr Spesen der persönlichen Lebensführung anrechnen und so die geschuldete Einkommenssteuer reduzieren. Wer überhaupt keine Einkommenssteuer zahlen muss, kann von diesen Spesen auch keinen steuerlichen Vorteil erzielen. In der Landwirtschaft ist dies häufig der Fall.

Arztkosten gehören zu den am häufigsten abgesetzten Spesen.

Arztkosten gehören zu den am häufigsten abgesetzten Spesen.

Für die Absetzbarkeit der Spesen der persönlichen Lebensführung gelten eine Reihe von allgemeinen Bedingungen: Die Spesen müssen im Steuerjahr vom Steuerpflichtigen bezahlt und auch im eigenen Interesse tatsächlich getragen worden sein. Werden etwa Spesen von Dritten zurückerstattet (z. B. im Falle von Beiträgen seitens der Landesverwaltung oder Rückerstattungen durch die Sanitätseinheit), sind diese nicht absetzbar, da sie dem Steuerpflichtigen nicht effektiv zu Lasten sind. Die Spesen müssen in geeigneter Form belegt werden (z. B. mittels Rechnung, Steuerbeleg oder Posterlagschein).

Absetzbeträge 19 Prozent: Keine Bargeldzahlung mehr zulässig

Eine wichtige Neuerung betrifft die Steuerabsetzbeträge von 19 Prozent: Für sie sind ab 2020 nur mehr Zahlungen mit rückverfolgbaren Zahlungsmodalitäten vorgesehen. Zu diesen zählen Bank- oder Postüberweisung sowie Kredit- oder Bankomatkarte. Nicht mehr zulässig sind Bargeldzahlungen bzw. Zahlungen mittels Scheck.

Eine Ausnahme gilt für die Bezahlung von Medikamenten bzw. von medizinischen Produkten. Außerdem können die Zahlungen für ärztliche Leistungen an die öffentlichen Sanitätseinheiten weiterhin in Bargeld erfolgen. Die Zahlungen an den Hausarzt bzw. an einen Privatarzt oder eine Privatklinik müssen hingegen mit Überweisung bzw. mit Kredit- oder Bankomatkarte erfolgen. Der Nachweis über die Verwendung der rückverfolgbaren Zahlungsmodalitäten muss nicht bestätigt werden, wenn der Verkäufer diesen Nachweis auf dem Spesenbeleg notiert. Die neue Bestimmung ist mit 1. Jänner 2020 in Kraft getreten und betrifft somit die Steuererklärung 2021 für das Steuerjahr 2020. 

Die wichtigsten Spesen im Überblick

Nachfolgend eine Auflistung der am häufigsten vorkommenden absetzbaren Spesen in der Steuererklärung …

Arztspesen: Absetzbar in Höhe von 19 Prozent sind Arztspesen wie allgemeine Arztleistungen, chirurgische Eingriffe, Krankenhausaufenthalte, Arztleistungen eines Spezialisten, sanitäre und zahnärztliche Prothesen, Medikamente (Steuernummer, Art und Menge auf dem Spesenbeleg), ärztliche Untersuchungen und Spesen für Pflegepersonal und anderes autorisiertes Personal für besondere Dienste (Pflege, Rehabilitation). 

Von den gesamten Arztspesen muss ein Sockelbetrag von 129,11 Euro abgezogen werden. Der Absetzbetrag gilt auch für zu Lasten lebende Personen.

Darüber hinaus sind für Personen mit ­Behinderung noch die speziellen Spesen in Zusammenhang mit der Behinderung abziehbar. Dazu zählen der Kauf von Rollstühlen, Rollstuhlrampen, Umbau von Aufzügen für Rollstühle, Kauf von Motor- und Autofahrzeugen (auch nicht speziell angepasste Fahrzeuge für den Transport von Blinden und Taubstummen) und der Kauf eines Blindenhundes.

Zinsen aus Hypothekardarlehen: Die Zinsen und andere Spesen aus Hypothekardarlehen sind für den Kauf der Erstwohnung bis zu einem Maximalbetrag von 4000 Euro bzw. für den Bau der Erstwohnung bis zu einem Maximalbetrag von 2582,28 Euro in Höhe von 19 Prozent von der Steuer absetzbar. Zusätzlich gelten eine Reihe weiterer Bedingungen, welche jeweils  im Einzelfall zu prüfen sind. 

Zinsen aus Agrarkrediten: Zinsen aus Agrarkrediten können in Höhe von 19 Prozent bis maximal zur Höhe der erklärten Katastererträge abgesetzt werden. Im Falle der Befreiung von der Besteuerungspflicht der Katasterwerte für bauernversicherte Landwirte können die Zinsen jedoch nicht abgezogen werden.

Lebens- und Unfallversicherungen: Lebens- und Unfallversicherungen sind in Höhe von 19 Prozent steuerlich absetzbar, falls sie den Todesfall oder bleibende Invalidität von mindestens fünf Prozent abdecken. Der Absetzbetrag gilt bis zu einem Höchstbetrag von 530 Euro und kann auch für zu Lasten lebende Personen beansprucht werden.

Für Versicherungen zur Absicherung der Betreuungsbedürftigkeit bei den gewöhnlichen und täglichen Verrichtungen (Pflegeversicherungen – „Long term care“) gilt weiterhin die bisher geltende Höchstgrenze in Höhe von 1291,14 Euro. 

Lebens- und Unfallversicherungen zum Schutz von behinderten Personen können bis zu einem Höchstbetrag von 750 Euro von der Steuer abgesetzt werden.

Bestattungsspesen: Bestattungsspesen können in Höhe von 19 Prozent bis höchstens 1550 Euro für jeden Todesfall abgesetzt werden. Die verstorbene Person muss nicht verwandt oder verschwägert sein.

Spesen für Einschreibegebühren in Amateursportvereinen: Für die jährlichen Einschreibegebühren bzw. Abonnements in Schwimmbädern, Turnhallen oder anderen Sportanlagen für zu Lasten lebende minderjährige Kinder zwischen fünf und 18 Jahren (für das Steuerjahr 2020 die Jahrgänge 2001 bis 2015) für die Ausübung eines Amateursports kann auf maximal 210 Euro pro Kind ein Absetzbetrag in Höhe von 19 Prozent beansprucht werden. 

Schulgebühren für Grund-, Mittel- und Oberschulen sowie Kindergärten: Die Schulgebühren für Grund-, Mittel- und Oberschulen sowie für die entsprechenden Gebühren für Kindergärten sind in Höhe von 19 Prozent bis zu einem Höchstbetrag von 800 Euro pro Jahr und pro zu Lasten lebendes Kind von der Bruttosteuer absetzbar. 

Zu den absetzbaren Schulspesen zählen die Einschreibegebühren, die Gebühren für den Besuch und andere Spesen wie jene für den Mensadienst.

Einschreibegebühren für Kinderhorte und Tagesmutterdienst: Die bezahlten Einschreibegebühren für den Besuch von öffentlichen und privaten Kinderhorten sind in Höhe
von 19 Prozent bis maximal 632 Euro pro Kind absetzbar. Der Absetzbetrag gilt auch für den in Südtirol angebotenen Tagesmutterdienst.

Studiengebühren öffentlicher und privater Institutionen: Studiengebühren können in Höhe von 19 Prozent von der Bruttosteuer abgesetzt werden. Die Gebühren von privaten und ausländischen Institutionen dürfen allerdings nur maximal in Höhe der Gebühren der öffentlichen Institutionen abgesetzt werden. Mit eigenem Ministerialdekret werden jedes Jahr die maximal absetzbaren Spesen pro Studiengang für die privaten und ausländischen Universitäten festgelegt. Der Absetzbetrag gilt auch für zu Lasten lebende Personen.

Spesen für Abonnements an öffentlichen Verkehrsmitteln: Die Spesen für Abonnements an öffentlichen Verkehrsmitteln können für sich selbst bzw. für zu Lasten lebende Personen in Höhe von 19 Prozent bis maximal 250 Euro von der Steuer abgesetzt werden. Für das Abonnement in der Provinz Bozen kann eine entsprechende Bestätigung der getragenen Spesen über die Internetseite des Amtes für Personenverkehr eingeholt werden.

Spesen für Mieten von Universitätsstudenten: Die Wohnungsmieten für Universitätsstudenten, welche steuerlich zu Lasten sind und an einer Universität außerhalb der Provinz und mindestens 100 Kilometer vom Wohnort entfernt studieren, können bis maximal 2633 Euro in Höhe von 19 Prozent von der Steuer abgesetzt werden. Der Absetzbetrag gilt auch für Mietspesen im Ausland. Für Studenten mit Wohnsitz im Berggebiet gilt keine Ausnahmeregelung mehr (zuvor musste die Universität mindestens 50 Kilometer entfernt sein).

Auch Spenden sind weiterhin steuerlich absetzbar

Freiwillige Zuwendungen (Spenden):  Freiwillige Zuwendungen (Spenden) können, wie in der Tabelle 1 (auf der folgenden Seite) angegeben, abgesetzt oder abgezogen werden, sofern sie zugunsten bestimmter Institutionen getätigt werden.

Tierarztspesen: Für Haustiere und Tiere, die zur Ausübung eines Sports vorgesehen sind, können Tierarztspesen sowie die von diesem verschriebenen Medikamente bis maximal 500 Euro und einem Sockelbetrag von 129,11 Euro in Höhe von 19 Prozent abgesetzt werden. Keinen Absetzbetrag erhält man für Tierarztspesen für Tiere, welche landwirtschaftlich oder gewerblich genutzt werden.

Pflichtbeiträge zur Bauernversicherung: Pflichtbeiträge zur Bauernversicherung ­können vom Gesamteinkommen abgezogen werden. Abziehbar sind sowohl der Teil der Sozialabgaben als auch der Teil der Unfallversicherung. Nicht abziehbar sind die
Sozialabgaben für landwirtschaftliche An­gestellte. Erfolgt eine Rückerstattung seitens der Region, ist dieser Anteil nicht anrechen­-bar. 

Sozialabgaben der Handwerker und Kaufleute: Sozialabgaben der Handwerker und Kaufleute sind vom Gesamteinkommen abziehbar. 

Freiwillige Versicherungsbeiträge: Freiwillige Versicherungsbeiträge (z. B. Nachkauf der Studien- oder Militärjahre) sind vom Gesamteinkommen abziehbar.

Periodische Unterhaltszahlungen an den ehemaligen Ehepartner: Periodische ­Unterhaltszahlungen sind in der laut Gerichtsurteil festgesetzten Höhe abziehbar. Freiwillige Zuwendungen an den ehemaligen Ehepartner und die Zahlungen für den Unterhalt der Kinder dürfen nicht berücksichtigt werden. Der begünstigte ehemalige Ehe­partner muss die Unterhaltszahlungen besteuern. 

Beiträge an Zusatzrentenfonds: Beiträge an Zusatzrentenfonds können bis maximal  5164,57 Euro abgezogen werden. Falls die Beiträge nicht abgezogen werden und der Steuerpflichtige dies dem Rentenfonds innerhalb Dezember des Folgejahres auch mitteilt, werden die in Kapital- oder Rentenform ausbezahlten Beträge nicht besteuert. Der Absetzbetrag gilt auch für zu Lasten lebende Personen. Falls die Beiträge an Zusatzrentenfonds bereits vom Arbeitgeber berücksichtigt worden sind, können diese nicht noch einmal in der Steuererklärung in Abzug gebracht werden.

Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten: Der Steuervorteil für Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten kann für folgende Arbeiten beansprucht werden:

  • außerordentliche Instandhaltungsarbeiten;
  • Sanierungs- und Wiedergewinnungsarbeiten;
  • Ankauf einer renovierten Wohnung (25 % des Kaufpreises);
  • Ankauf oder Bau von Garagen bzw. Autoabstellplätzen, welche Zubehör zu einer Wohnung sind;
  • Eingriffe an Gebäuden zur Verbesserung der Einbruchs- und Unfallvorsorge;
  • Eingriffe zur Beseitigung von architektonischen Barrieren;
  • Eingriffe für Energiesparmaßnahmen;
  • Eingriffe zum Wiederaufbau nach Naturkatastrophen.

Für Eingriffe bis zum 31. Dezember 2021 sind der Absetzbetrag von 36 Prozent auf 50 Prozent und der Maximalbetrag für die Spesen von 48.000 Euro auf 96.000 Euro erhöht worden. Die Spesen müssen auf insgesamt zehn Raten aufgeteilt werden.

Es ist darauf zu achten, dass alle notwendigen Ansuchen (z. B. an das Landesamt für Sicherheitstechnik) getätigt worden sind und alle weiteren vorgesehenen Vorschriften eingehalten werden. 

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Neuer Absetzbetrag für Arbeiten an der Gebäudehülle

Instandhaltung/Verschönerung der Gebäudehülle (Fassadenbonus): Ein neuer Steuerabsetzbetrag in Höhe von 90 Prozent gilt für die Instandhaltung bzw. Verschöner­ung der Gebäudehülle von Gebäuden. Die Gebäude müssen sich in den Wohnbauzonen A und B befinden. Zu den betroffenen Teilen der Gebäudehülle zählen die Außenmauern, die Balkone sowie die Verzierungen und ­Dekorierungen, wobei auch die ordentliche Instandhaltung der Gebäude (z. B. Streichen der Außenwände) berücksichtigt werden
kann.

Der neue Steuerabsetzbetrag gilt derzeit bis zum 31. Dezember 2021. Es ist keine Höchstgrenze vorgesehen, und die Aufteilung des Steuerabsetzbetrages erfolgt in zehn Jahresraten.

Ankauf von Möbeln und Elektrogeräten für sanierte Wohnungen: Steuerpflichtige, welche den Steuerabsetzbetrag für Sanierungsarbeiten am Wohngebäude beansprucht haben, haben die Möglichkeit, für die sanierte Wohnung einen zusätzlichen Absetzbetrag für den Ankauf von Möbeln und energieeffizienten Elektrogeräten zu beanspruchen. 

Der zusätzliche Absetzbetrag in Höhe von 50 Prozent kann bis zu einem Maximal­-
betrag von 10.000 Euro pro Wohneinheit (inklusive allfälliger Nebeneinheiten) beansprucht werden. Für Spesen ab 2021 ist der Maximalbetrag auf 16.000 Euro angehoben worden.

Spesen für Energiesparmaßnamen: Der Steuerabsetzbetrag für Energiesparmaßnahmen in Höhe von 65 Prozent gilt bis 31. Dezember 2021 und kann auf zehn Raten aufgeteilt werden. Der Absetzbetrag gilt bis zu einem Höchstbetrag laut Tabelle 2.

Für einige Eingriffe für Energiesparmaßnahmen wurde der steuerliche Absetzbetrag von 65 Prozent auf 50 Prozent reduziert, und zwar beim Austausch von Isolierfenstern, Installation von Sonnenschutzsystemen, Austausch einer Heizanlage mit Brennwertkessel und Installation einer Heizanlage mit Biomasse.

Um in den Genuss des Steuerabsetzbetrages von 65 Prozent zu gelangen, ist kein eigenes Ansuchen im Vorfeld der Eingriffe notwendig. Innerhalb von 90 Tagen nach Abschluss der Arbeiten müssen abhängig von den durchgeführten Arbeiten verschiedene Zertifizierungen und Dokumente telematisch über ein Internetportal an die ENEA geschickt werden.

Außerdem benötigt der Steuerpflichtige eine eidesstattliche Erklärung von einem berechtigten Techniker über die Einhaltung der technischen Voraussetzungen des Eingriffs, welche zu Hause aufbewahrt und auf Verlangen der Finanzbehörde vorgewiesen werden muss.

Steuerbonus 110 Prozent für Energiesparmaßnahmen: Der erhöhte Steuerbonus von 110 Prozent ist prinzipiell eine Erhöhung des Steuerabsetzbetrages für Energiesparmaßnahmen. Die grundlegende Bedingung für die Inanspruchnahme des Steuerbonus ist, dass sich die Einstufung bezüglich Energiehaushalt des Gebäudes um zwei Klassen verbessert bzw. die höchste Energieklasse erreicht. Begünstigt sind Eingriffe an Kondominien bzw. an Einfamilienhäusern zu Wohnzwecken. Es gelten Ausnahmen für Gebäude mit bis zu vier Katastereinheiten bzw. für autonome Wohneinheiten in Mehrfamilienhäusern.

Für die Inanspruchnahme des erhöhten Steuerbonus muss einer der folgenden Haupteingriffe vorgenommen werden:

  • Spesen für thermische Isolierungen der Außenfassade;
  • Austausch von Zentralheizungen durch energieeffiziente Heizungen. 

Falls einer dieser Eingriffe vorgenommen wird, können zusätzlich bestimmte Nebeneingriffe, z. B. die anderen Arbeiten für Energiesparmaßnahmen, der Austausch bzw. die Installation einer Photovoltaikanlage samt Speichersystem sowie die Installation von Aufladestationen von Elektrofahrzeugen für den erhöhten Steuerbonus von 110 Prozent berücksichtigt werden.

Pachtverträge von bauernversicherten Junglandwirten unter 35 Jahren: Für landwirtschaftliche Pachtverträge, welche von bauernversicherten Landwirten unter 35 Jahren abgeschlossen worden sind, steht ein Absetzbetrag in Höhe von 19 Prozent zu. Der Absetzbetrag steht bis zu einem Betrag von 80 Euro pro Hektar und insgesamt bis maximal 1200 Euro zu. Der Pachtvertrag muss in schriftlicher Form abgeschlossen werden, und die Pachtflächen dürfen nicht den Eltern des Pächters gehören. 

Steuern: Zweckbestimmung 8, 5 und 2 Promille

Im Zuge der Erstellung der Steuererklärung kann man entscheiden, wie ein Teil der Einkommenssteuer zweckgebunden verwendet werden soll. 

Acht Promille des Steueraufkommens kann man mit der Unterschrift zum Beispiel der katholischen Kirche, dem Staat (Auswahlmöglichkeit: Hunger in der Welt, Umweltkatastrophen, Schulbildung, Flüchtlingshilfe, Kulturgüter) oder anderen religiösen Einrichtungen zukommen lassen.

Weitere fünf Promille kann man einer Organisation seiner Wahl aus den Bereichen Volontariat, Forschung im Gesundheitswesen, wissenschaftliche Forschung/Universitäten, Amateursportvereine oder soziale Tätigkeit der Wohnsitzgemeinde zuweisen. 

Damit die Zuweisung der fünf Promille an die auserwählte Organisation durchgeführt werden kann, muss in der jeweiligen Steuererklärung die Steuernummer der Organisation angegeben werden. Zu den vorgenannten Organisationen zählen beispielsweise auch der Bäuerliche Notstandsfonds (Steuernummer: 94025800213), der Verein Freiwillige Arbeitseinsätze (Steuernummer: 94058610216) und die Sozialgenossenschaft der Südtiroler Bäuerinnenorganisation (Steuernummer: 02524920218).

Die Zweckbestimmung fünf Promille bezieht sich auf die eigene Bruttosteuer, d. h., falls keine Steuerschuld vorhanden ist, hat dies keine Auswirkungen auf die Zuweisung der fünf Promille. 

Zwei Promille kann man einer politischen Partei, welche im italienischen Parteienregister eingetragen ist, zuweisen. Die Zweckbestimmung zwei Promille bezieht sich auf die eigene Bruttosteuer, d. h., falls keine Steuerschuld vorhanden ist, hat dies keine Auswirkungen auf die Zuweisung der zwei Promille. 

Der Auftrag für die Unterschrift für die Zweckbestimmung der acht, fünf und zwei Promille der Einkommenssteuer kann für die Steuererklärungen des Südtiroler Bauernbundes bei der Erstellung der Steuererklärung gegeben werden.