Politik | 17.03.2021

UaB: Voraussetzungen angepasst

Die Landesregierung hat die Voraussetzungen, um Urlaub auf dem Bauernhof anbieten zu können, in Bezug auf Pachverträge und Tierhaltung angepasst. von LPA

Die Landesregierung hat die Voraussetzungen für Urlaub auf dem Bauernhof angepasst. Foto: Roter Hahn

Die Landesregierung hat die Voraussetzungen für Urlaub auf dem Bauernhof angepasst. Foto: Roter Hahn

Die Landesregierung hat  auf Initiative von Landwirtschaft-Landesrat Arnold Schuler am 16. März die Zugangsvoraussetzungen für die Anbieter von Urlaub auf dem Bauernhof (UaB) angepasst. Schuler erklärt: „Die Änderungen betreffen besonders die Pachtverträge und die Großvieheinheiten.“  

Pachtvertrag ohne Mindestlaufzeit

So wurde mit der Entscheidung die mindestens zehnjährige Laufzeit der Pachtverträge als Voraussetzung für die Ausübung einer UaB-Tätigkeit abgeschafft. Diese Neuregelung wurde in Bezug auf die vorgegebenen Mindestflächen eingeführt: Um Urlaub auf dem Bauernhof anbieten zu können, bedarf es entweder 0,5 Hektar an Obst- oder Weinfläche oder ein Hektar an Wiesen, Ackerfutterbauflächen oder Sonderkulturen. Falls diese Flächen nicht im Eigentum des landwirtschaftlichen Unternehmens sind, wird von nun an nur mehr ein gültiger Pachtvertrag vorausgesetzt und nicht mehr eine zehnjährige Laufzeit desselben. 

Geflügel und Schweine zählen zu GVE

Weiters wurde entschieden, dass die 1,5 Großvieheinheiten (GVE) als weitere Voraussetzung für die UaB-Tätigkeit neben Rindern, Schafen und Ziegen jetzt auch Schweine und Geflügel umfassen können. Ausgenommen von dieser verpflichtenden 1,5 GVE-Haltung waren bisher Pferdehaltungsbetriebe mit Reittätigkeit und mindestens fünf Pferden oder Ponys. Mit der neuen Regelung gilt diese Ausnahme auch für Betriebe mit Kutscherdienst.  
Laut Arnold Schuler sind diese Anpassungen notwenig, da sie den Entwicklungen auf den Höfen und der Landwirtschaft Rechnung tragen.