Bauernbund | 04.03.2021

Erinnerungen festhalten

Die Erinnerungen von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der ­Options-, Kriegs- und Nachkriegszeit in Südtirol festhalten und für die Nachwelt bewahren. Das ist das Ziel eines Projektes von Eurac, Uni Innsbruck und Amt für Film und Medien.

Die Eurac und die Universität Innsbruck suchen  Zeitzeugen, die über ihre Erfahrungen berichten. Foto: Pixabay

Die Eurac und die Universität Innsbruck suchen Zeitzeugen, die über ihre Erfahrungen berichten. Foto: Pixabay

Die Anlaufstelle für Autonomiefragen der Eurac in Bozen hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck und dem Amt für Film und Medien in Bozen die Initiative gestartet. Familienangehörige, Bekannte oder Verwandte sind aufgerufen, in Eigenregie Interviews mit den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen durchzuführen und aufzuzeichnen. 

Interessierte können sich an die Anlaufstelle für Autonomiefragen der Eurac wenden, um Unterstützung und Tipps für die Umsetzung der Interviews zu erhalten (E-Mail: info@autonomyexperience.org, Tel. 0471 055771). Für die Interviews reicht ein Mobiltelefon, bei Bedarf stellt das Amt für Film und Medien professionelle Aufnahmegeräte zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schicken den Interessierten einen Leitfaden mit allen wichtigen Informationen und Beispielfragen sowie das Formular für die Einverständniserklärung zur Datenverarbeitung zu. Die Interviews werden vom Amt für Film und Medien aufbewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Der Aufruf ist auch online unter http://bit.ly/zeitzeugensuche zu finden.

Der Südtiroler Bauernbund unterstützt die Initiative und verweist in diesem Zusammenhang auf das Zeitzeugen-Projekt, das 2017 gemeinsam mit der Seniorenvereinigung im SBB umgesetzt wurde. Anhand von zwei Kurzfilmen wird die Entwicklung der Südtiroler Landwirtschaft im 20. Jahrhundert bildlich dargestellt und von bäuerlichen Zeitzeugen kommentiert. Die Kurzfilme sind auf der Website www.zeitzeugen.it abrufbar.