Politik | 13.11.2020

Mehr Nachhaltigkeit in Mensen und Co.

Am Donnerstag, dem 19. November, findet die Tagung „Mens(a) sana in corpore sano“ statt. Sie befasst sich mit Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung.

Online-Tagung zu Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung. Foto: Tobias Kaser

Online-Tagung zu Nachhaltigkeit in der Gemeinschaftsverpflegung. Foto: Tobias Kaser

Rund 2,5 Millionen Mahlzeiten im Jahr verzehren Südtirols Schul- und Kindergartenkinder in Mensen oder Gasthäusern. Zu ihnen gesellen sich täglich Tausende von Menschen, die arbeiten und studieren. Die Herkunft der in der Gemeinschaftsverpflegung verkochten Lebensmittel ist ein relevanter Punkt in der CO2 Bilanz. Vor diesem Hintergrund befasst sich eine Tagung mit den Möglichkeiten, die öffentliche Gemeinschaftsverpflegung in Südtirol nachhaltiger zu gestalten und damit den Klimazielen gerecht zu werden.

Die Tagung „Mens(a) sana in corpore sano“ hat sich zum Ziel gesetzt, dort anzusetzen, wo der Dschungel der Beschaffungsgesetzgebung es zulässt. Sie bietet eine Zusammenschau von praktischen Beispielen aus der Südtiroler Gemeinschaftsverpflegung, sie zeigt praxisbezogen, einfach und verständlich, wie nachhaltige Beschaffung gelingen kann.
Zu Wort kommen Expertinnen und Experten, die den großen Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten abstecken, Leute aus der Gemeindeverwaltung, die erste Schritte zu einer lokalen und nachhaltigen Verpflegung in ihren Mensen gesetzt haben, die Ladinischen Kindergärten, die sich auf ein Nachhaltigkeitsprojekt eingelassen haben, Menschen aus der Produktion, die lokale Produkte anbieten können und den kurzen Weg zu Abnehmern schon gefunden haben.

Veranstaltung findet online statt

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, dem 19. November von 10 bis 13 Uhr statt. Aufgrund der Covid-19-Situation wird sie als Onlinemeeting auf der Internetplattform „Zoom“ abgehalten. Die Anmeldung ist bindend erforderlich. Der Link für die Teilnahme wird entsprechend der Anmeldung kurz vor der Veranstaltung zugeschickt. Das Programm finden Sie hier.

Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft des Landeshauptmannes, wird getragen von der OEW und ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Eurac Research, ICLEI, Landesagentur für Umwelt- und Klimaschutz, Südtiroler Bauernbund, Kampagne MahlZeit, Südtiroler Ernährungsrat und Südtiroler Gemeindenverband.