Weiterbildung | 01.02.2019

Den Kritikern Paroli bieten

Erstmals bietet die Bauernbund-Weiterbildung im Februar ein Seminar zum Thema Agrarkommunikation an.

Die verbalen Angriffe auf die Landwirtschaft und den Bauernstand nehmen zu. Besonders das von der Gemeinde Mals erlassene Verbot zur Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln und der daraufhin eingereichte Rekurs dagegen brachte einen wahren Stein ins Rollen. Von allen Seiten, sogar aus dem Ausland, wurde und wird versucht, auf die Arbeit der Landwirte einzuwirken. Die Kritiker bedienen sich dabei oft fadenscheiniger Argumente. Doch auch die Milchbauern sehen sich immer häufiger der Kritik der Gesellschaft ausgesetzt, vor allem, wenn es um die Ausbringung von Gülle geht. Auch beim Thema Wolf und Bär meinen gar einige, die Realität auf den Almen besser zu kennen und die Landwirte belehren zu müssen. Ein weiteres Beispiel ist die Raumordnung: Während sich die restliche Bevölkerung immer strikteren Vorschriften beugen müsse, könne der Bauernstand bauen und erweitern wo und wie viel er wolle. Und Steuern zahlten die Landwirte ohnehin zu wenig.

Doch wie sollen Landwirte auf solche und ähnliche Angriffe reagieren? Genau hier setzt Referent Markus Sturm an: Der Kommunikationstrainer wird den anwesenden Funktionären und Landwirten aufzeigen, wie man auf Kritiker reagieren soll und ihnen Argumente wirkungsvoll entgegenstellt. Weiters wird Sturm erläutern, wie man die Standpunkte der Landwirtschaft bei Diskussionsrunden, Interviews oder anderen Veranstaltungen am besten darlegen kann.

Das Seminar „Agrarkommunikation“ findet am Montag, 25. Februar von 9 bis 16.30 Uhr im SBB-Hauptsitz in Bozen statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro + MwSt. Weitere Informationen sowie Anmeldung bei der Bauernbund-Weiterbildung unter Tel. 0471 999368.

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