Innovation, Weiterbildung | 18.01.2019

Fischzucht am Bauernhof

Zwischen Ende Februar und Ende März findet in Bozen ein dreitägiges Seminar über die Zucht von Saiblingen, Forellen und Flusskrebsen statt.

Die Fischzucht am Bauernhof kann ein attraktives Standbein sein (Foto: www.pixabay.com).

Die Fischzucht am Bauernhof kann ein attraktives Standbein sein (Foto: www.pixabay.com).

Die Fischzucht am Bauernhof kann für viele Betriebe in Südtirol ein interessantes Standbein sein, wenngleich die Bedingungen für eine erfolgreiche Aufzucht und Vermarktung von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich und gut abzuwägen sind.

Den ersten Tag des dreitägigen Kurses wird der Obmann des Österreichischen Verbandes für Fischereiwirtschaft und Aquakultur Markus Payr gestalten. Der Experte aus Kärnten wird auf die nötige Ausrüstung und Infrastruktur einer erfolgreichen Fischzucht am Bauernhof eingehen. Am zweiten Seminartag stehen die Biologie der Fische, Krankheitsbilder sowie die verschiedenen Arbeiten im Jahreskreislauf auf dem Programm. Referent ist Peter Gasser von der Landesfischzucht. Ein Vortrag zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und der Konzessionsvergabe rundet den zweiten Tag ab. Der dritte Tag steht hingegen ganz im Zeichen der Praxis: Bei einer Exkursion ins nördliche Wipptal werden drei bäuerliche Fischzuchtbetriebe ihre Tore öffnen und den Teilnehmern von ihren Erfahrungen mit Forellen, Saiblingen und Flusskrebsen berichten.

Die Veranstaltung „Bäuerliche Fischzucht als Erwerbschance“ wird von der Bauernbund-Weiterbildung gemeinsam mit der SBB-Abteilung Innovation & Energie organisiert. Termine sind Dienstag, 26. Februar, Dienstag, 12. März und Dienstag, 19. März (jeweils ca. 9 bis 16.30 Uhr). Die Teilnahmegebühr beträgt 130 € + MwSt. Weitere Informationen und Anmeldung bei der Bauernbund-Weiterbildung unter 0471 999368.

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