Südtiroler Bauernjugend | 26.10.2018

Ist die Landwirtschaft fit für die Zukunft?

„Fit für die Zukunft? – Ist die Südtiroler Landwirtschaft für den Markt der Zukunft gerüstet?“: Unter dieses Thema stellt die Südtiroler Bauernjugend ihre Fachtagung am Samstag, 10. November in der Kellerei Meran-Burggräfler.

Wie die bäuerlichen Betriebe zukunftsfit machen? Darum geht es bei einer Fachtagung im November.

Wie die bäuerlichen Betriebe zukunftsfit machen? Darum geht es bei einer Fachtagung im November.

Zu Gast sind verschiedene Referenten aus allen landwirtschaftlichen Sektoren. Gemeinsam beleuchten sie das Konsumverhalten und die Herausforderungen des zukünftigen Marktes. Einen allgemeinen Einblick ins Thema erhalten die Teilnehmer beim ersten Impulsreferat unter dem Titel „Landwirtschaft im Spannungsfeld. Was erwartet der Bürger? Was zahlt der Verbraucher?“ von Christian Dürnberger vom Messerli Forschungsinstitut Vetmeduni Vienna. Laut ihm hat Südtirol gute Chancen für die Zukunft: „In Südtirol kann die Verbindung von Genuss regionaler Lebensmitteln und Wertevorstellungen wie Umweltschutz, bäuerliche Landwirtschaft und Tierwohl ineinandergreifen“, so Dürnberger.

Apfel, Wein und Milch im Fokus
Im Anschluss kommen drei Experten von verschiedenen Genossenschaften in Südtirol zu Wort. Sie berichten über ihre Erfahrungen von Angebot und Nachfrage und in welche Richtung sich ihr Sektor entwickeln wird. Es referieren Gottfried Pollinger, Managing Director der Kellerei Nals Margreid, Walter Pardatscher, Obmann der Obstgenossenschaft Kurmark Unifrut und Martin Mair, Geschäftsführer der Brimi-Milchhof Brixen.

Erfahrungen aus der Praxis
Bei einem Erfahrungsbericht erhalten die Teilnehmer noch einen Einblick in die Praxis. Stefan Rottensteiner, Jungbauer vom Oberweidacher Hof am Ritten berichtet über seine Wagyuzucht und welche Chancen er in Zukunft nutzen wird, um auf dem Markt bestehen zu können.
Anschließend ist das Publikum gefragt und kann bei einer Diskussionsrunde mit den Experten offene Fragen stellen. Bei einem kleinen Buffet gibt es die Möglichkeit sich persönlich auszutauschen.

Keine Anmeldung erforderlich
Die Fachtagung geht von 8.30 bis 12.30 Uhr und steht allen offen. Junglandwirte, die um eine erhöhte Existenzgründungsbeihilfe in Kombination mit einem Beratungsdienst angesucht haben, werden bei Teilnahme an der Fachtagung drei volle Stunden für den landwirtschaftlichen Beratungsdienst anerkannt.
Die Fachtagung wird von der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft, der SBB-Weiterbildungsgenossenschaft und den Medienpartnern Dolomiten und Stol.it unterstützt.