Südtiroler Landwirt, Marketing | 15.03.2018

UaB legt noch einmal stark zu

Das vergangene Jahr war das erfolgreichste für den Urlaub auf dem Bauernhof in Südtirol. Die Ankünfte sind gegenüber 2016 um sieben Prozentpunkte gestiegen, die Übernachtungen haben um über fünf Prozentpunkte zugenommen. von Michael Deltedesco

Teil des Erfolgs: Immer mehr „Urlaub auf dem Bauernhof“-Betriebe bieten ein Frühstück und hofeigene Produkte an.

Teil des Erfolgs: Immer mehr „Urlaub auf dem Bauernhof“-Betriebe bieten ein Frühstück und hofeigene Produkte an.

Der Urlaub auf dem Bauernhof (UaB) kennt weiterhin nur eine Richtung – die nach oben! Nach dem hervorragenden Jahr 2016 konnte das Ergebnis im letzten Jahr nochmals gesteigert werden.
Zufrieden ist man da natürlich beim Südtiroler Bauernbund: Hans J. Kienzl, Leiter der Abteilung Marketing, spricht von „erfreulich guten Zahlen“. Zwischen Jänner und Dezember zählten die UaB-Betriebe über 442.000 Ankünfte und knapp 2,7 Millionen Nächtigungen. Das ist ein Zuwachs von etwa 30.000 Ankünften und von mehr als 130.000 Übernachtungen.

Gesamtauslastung gestiegen
Dank der guten Zahlen 2017 ist der Anteil des Urlaubs auf dem Bauernhof am Gesamttourismus gestiegen – bei den Nächtigungen auf mehr als acht Prozent. Erfreulich ist auch, dass die Gesamtaufenthaltsdauer nach wie vor hoch ist: sechs Tage beim Urlaub auf dem Bauernhof gegenüber den viereinhalb Tagen bei den übrigen Beherbergungskategorien. Damit ist auch die Gesamtauslastung der knapp 25.000 UaB-Betten angestiegen.

Zuwächse über ganzes Jahr verteilt
Anlass zur Zufriedenheit gibt auch der Blick auf den Monatsvergleich. Berücksichtigt man, dass die Feiertage im Frühjahr nicht immer auf den gleichen Monat fallen, so zeigt sich, dass es so gut wie in jedem Monat einen Zuwachs an Ankünften und Nächtigungen gegenüber 2016 gegeben hat.

Weltpolitik und harte Arbeit
Für die glänzenden Zahlen gibt es mehrere Gründe. Einer ist wohl die aktuelle geopolitische Lage: Da Gäste einige Länder wie die Türkei oder Ägypten eher meiden, stiegen die Ankünfte in den anderen klassischen Urlaubsländern. Davon profitiert auch Südtirol. Einen weiteren wichtigen Grund sieht Hans J. Kienzl darin, „dass der Urlaub auf dem Bauernhof mittlerweile ein sehr hohes Qualitätsniveau erreicht hat und derzeit voll im Trend liegt“. Dazu habe auch die Weiterbildung beigetragen: „Die SBB-Weiterbildungsgenossenschaft bietet eine ganze Reihe von Lehrgängen und Seminaren an, die  sehr wertvoll für die Weiterentwicklung der UaB-Betriebe sind und die auch sehr gut besucht werden.“

Angebot an hofeigenen Produkten steigt
Auch eine weitere Tatsache trägt zum Erfolg bei: Es steigt die Zahl jener Höfe, die ein Frühstück und hofeigene Produkte anbieten. „Dank intensiver Pressearbeit ist die Marke ‚Roter Hahn‘ mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum und in Italien bekannt und begehrt“, sagt Kienzl. Auch das verstärkte Marketing außerhalb der Kernmärkte – ­etwa in Polen, Tschechien oder in den Beneluxstaaten – trägt Früchte. Daher ist Kienzl auch für die Zukunft zuversichtlich: „Auch 2018 dürfte ein sehr erfolgreiches Jahr werden.“


 

Roter Hahn – jetzt für Marketingpaket anmelden

Noch bis Mittwoch, 28. März, können sich Interessierte zum UaB-Marketingpaket 2019 der Marke „Roter Hahn“ anmelden. Folgende Leistungen sind enthalten:
- Anzeige auf der sechssprachigen Roter-Hahn-Internetseite www.roterhahn.it und die Bewerbung derselben;
- Anzeige im UaB-Katalog 2019; Auflage: 50.000 Stück;
- Werbekampagnen im deutsch- und italienischsprachigen Raum sowie in den     Niederlanden, Belgien, Polen und Tschechien.
- Möglichkeit, den Gästen kostenlos den „Roter-Hahn-Urlaubsstornoschutz“ anzubieten;
- Möglichkeit, das Roter-Hahn-Gästeverwaltungsprogramm zu nutzen (samt Einschulung);
- Kooperationsvorteile für Anzeigen bei www.agriturismo.it und www.suedtirolerland.it;
- Möglichkeit der Online-Buchbarkeit auf www.roterhahn.it.
- Möglich ist auch nur eine ­Online-Anzeige auf dem Internetportal www.roterhahn.it.

Rund 1.647.000 Nutzer haben vergangenes Jahr die Internetseiten von www.roterhahn.it aufgerufen.