Wirtschaft | 20.02.2018

Schnelles Internet rasch ausbauen

Die internationale INTESI-Denkfabrik hat sich bei ihrem letzten Treffen in Bozen mit dem schnellen Internet befasst. Ziel muss sein, schnelles Internet überall anbieten zu können. Die Plattform Land ist in die Denkfabrik eingebunden.

Die Versorgung mit schnellem Internet lässt in Südtirol vielerorts noch zu wünschen übrig. (Foto: www.pixelio.de)

Die Versorgung mit schnellem Internet lässt in Südtirol vielerorts noch zu wünschen übrig. (Foto: www.pixelio.de)

Schnelles Internet für alle, und das in akzeptablen Zeiten: Das ist die Forderung der INTESI-Denkfabrik. Dass dies durchaus realistisch ist, zeigt das Beispiel Schweiz. Dort liegt die landesweite Abdeckung mit schnellem Internet bei 99 Prozent. Andreas Schatzer, Präsident der Plattform Land, erklärt: „Wir wollen der Bevölkerung und den Unternehmen den Zugang zu schnellem Internet im ganzen Land ermöglichen. Besonders im ländlichen Raum hinkt die Abdeckung mit schnellem Internet noch hinterher. Zeitgemäße Internetverbindungen sind aber eine Voraussetzung, damit sich Unternehmen ansiedeln und Privatpersonen bleiben.“

Es hapert an der „letzten Meile“
Die Anstrengungen, die die Landesverwaltung bisher unternommen hat, wurden auf dem Treffen von INTESI begrüßt und anerkannt. Was in fast der Hälfte der Gemeinden aber nach wie vor fehlt, ist die Fertigstellung der sogenannten letzten Meile. Daher ruft die Plattform Land dazu auf, rasch diese „letzte Meile“ anzugehen. Unterstützung soll von der Infranet AG kommen. Sie vereint alle landesweiten Infrastrukturen, die sich mit dem Bau des Breitbandnetzes befassen. Plattform-Land-Vizepräsident Leo Tiefenthaler betont: „Wir hoffen, dass die Infranet AG der lang ersehnte zentrale Ansprechpartner für die Gemeinden bei der Planung, Inbetriebnahme und Wartung der Zugangsnetze sowie zentralen Knotenpunkte ist, und dass sie die Gemeinden wirklich unterstützen wird.“
 
Zur INTESI-Denkfabrik
In der INTESI-Denkfabrik, in der auch die Plattform Land eingebunden ist, treffen sich die Grundversorgungs-Dienstleister, Entscheidungsträger und weitere relevante Akteure aus dem gesamten Alpenraum, um sich über Herausforderungen und Lösungen im Bereich der Grundversorgung sektorübergreifend auszutauschen.