Südtiroler Landwirt, Förderungen | 01.02.2018

Jetzt um EU-Prämien ansuchen

Umweltprämien, Ausgleichszulagen, Prämien für ökologischen Landbau und Betriebsprämien: Seit Anfang Februar sind die Gesuche für das dritte Bestätigungsjahr möglich. Anlaufstelle ist wie bisher die Bauernbund-Service GmbH. von Michael Crepaz, SBB

Herunten Obst, oben Grünland: Die Betriebsprämie wird unabhängig von der Kulturart für die landwirtschaftliche Fläche gewährt. (Foto: IDM/Frieder Blickle)

Herunten Obst, oben Grünland: Die Betriebsprämie wird unabhängig von der Kulturart für die landwirtschaftliche Fläche gewährt. (Foto: IDM/Frieder Blickle)

Nach der Umsetzung der EU-Agrarreform 2014–2020 ist das Jahr 2018 nun das dritte Bestätigungsjahr für die Prämien der Sektoren Umweltprämien, Prämien für den ökologischen Landbau, Ausgleichszulagen und Betriebsprämien. Rechnet man das Startjahr mit, ist es also das vierte Prämienjahr.

SBB-Service-GmbH: Sprechstunden von Februar bis April
Für die Abwicklung der Ansuchen ist auch heuer die Bauernbund-Service GmbH zuständig. Sie verständigt alle Landwirte, die im Vorjahr Anträge zu Umweltprämien, Ausgleichszulagen, Prämie für den ökologischen Landbau, Betriebsprämie und gekoppelten Rinder- und Schafprämien eingereicht haben, und lädt sie zwischen Anfang Februar und Ende April zu einer Sprechstunde in die jeweiligen Bezirksbüros ein.

Termine einhalten
Wie immer ruft die Bauernbund-Service GmbH auf, die vorgeschlagenen Termine tatsächlich einzuhalten: Nur so kann die reibungslose Abwicklung der sehr umfangreichen Prämienaktion funktionieren!
Die Mitarbeiter der Förderungsabteilung nehmen sich für jeden Antragsteller die Zeit, eine angemessene Beratung und die anschließende Gesuchsstellung gewährleisten zu ­können.
Die Anträge werden am Ende der Sprechstunden telematisch eingereicht. Der Antragsteller muss sie deshalb persönlich unterschreiben. Er kann sich nur einer notariellen Vollmacht durch andere Personen vertreten lassen.

Benötigte Unterlagen
Benötigt werden ein gültiges Erkennungsdokument (Personalausweis), eine Bankverbindung (IBAN–Kode) sowie – im Falle von Tierhaltung – die selbst ermittelten Zahlen zum Vieh.
Die Anträge dürfen nur dann eingereicht werden, wenn bei den zuständigen Ämtern der LAFIS Flächenbogen aktualisiert wurde (siehe dazu auch hier).
Wichtig: Falls der Antragsteller Tiere auf einem anderen Betrieb eingestellt hat, bedarf es eines Vertrags der überbetrieblichen Zusammenarbeit. Nur so können die Viehbesätze für beide Betriebe korrekt berechnet werden!

LW 2 Tabelle Praemien Uebersicht