Südtiroler Landwirt, Südtiroler Bäuerinnenorganisation, Südtiroler Bauernjugend, Seniorenvereinigung, Bauernbund | 07.12.2017

Nun entscheidet ihr!

Die Basiswahl der bäuerlichen Organisationen tritt in ihre entscheidende Phase: Ab Mitte Dezember flattern die Stimmzettel auf jeden Hof. Jeder und jede Stimmberechtigte erhält einen Stimmzettel und kann vier von zehn Kandidaten wählen.

Vier von zehn Kandidatinnen bzw. Kandidaten können die Mitglieder der bäuerlichen Organisationen auf den Weg in die Landtagswahl schicken.

Vier von zehn Kandidatinnen bzw. Kandidaten können die Mitglieder der bäuerlichen Organisationen auf den Weg in die Landtagswahl schicken.

Die Aufgabe, würdige Vertreter in den Landtag zu entsenden, hat der Bauernbund aufgrund seines Statuts. Nicht im Statut steht, wie diese Kandidaten ausfindig gemacht werden sollen. Bisher hat in der Regel der Landesbauernrat die Nominierungen vorgenommen.
Die Entscheidung, die bäuerlichen Landtagskandidaten erstmals mit einer Basiswahl unter den Mitgliedern aller bäuerlichen Organisationen zu ermitteln, steht schon seit Monaten fest. In Fernsehen, Radio und Zeitungen unseres Landes hat diese Wahl einigen Staub aufgewirbelt.
Warum eine Basiswahl? Landesobmann Leo Tiefenthaler bringt es auf den Punkt: „Wir möchten, dass die Basis entscheidet, wen wir für die Landtagswahl ins Rennen schicken. Wir erhoffen uns in der Folge auch bei den Landtagswahlen eine breite Unterstützung jener vier bäuerlichen Kandidaten, die siegreich aus der Basiswahl hervorgehen.“

Mehrere Wege auf die Liste
Laut Wahlordnung gab es mehrere Möglichkeiten, zu kandidieren. Ob als fix Gesetzte, über die speziell erweiterten Bezirksbauernräte, über das Einholen von 500 Mitglieder-Unterschriften oder über die Landesgremien der bäuerlichen Organisationen: Alle definitiven Kandidaten haben eine dieser Möglichkeiten genutzt.

Zehn Kandidatinnen und Kandidaten
Inzwischen hat der Landesbauernrat die Kandidatenliste für die Basiswahl genehmigt. Zehn Kandidatinnen und Kandidaten stehen zur Auswahl. Es sind dies Maria Hochgruber Kuenzer, Josef Noggler, Wilhelm Haller, Andreas Leiter Reber, Franz Locher, Christoph Mitterhofer, Benjamin Reckla, Joachim Reinalter, Oswald Schiefer und Manfred Vallazza.
Weitere Kandidaten sind nicht zugelassen. Denn jedes Mitglied hatte – so wie die zehn Kandidaten – die Möglichkeit, einen der laut Wahlordnung möglichen Wege für die Nominierung einzuschlagen. Mit der Einverständniserklärung haben die Kandidaten erklärt, dass sie im Falle einer erfolgreichen Basiswahl auch für den Landtag kandidieren wollen.

Die Kandidaten stellen sich selbst und ihre Ziele auf dieser Seite vor.


44.000 Wahlberechtigte
Wahlberechtigt bei der Basiswahl sind laut Wahlordnung die ordentlichen Mitglieder und die Ehrenmitglieder der vier bäuerlichen Organisationen: Bauernbund (SBB), Bäuerinnenorganisation (SBO), Seniorenvereinigung (SV) und Bauernjugend (SBJ).
Rund um den 7. Dezember werden die Wahlbriefe mit dem Stimmzettel per Post an alle Wahlberechtigten – 44.000 an der Zahl – verschickt. In der Vorweihnachtszeit sind die Postwege bekanntlich lang. Der Bauernbund rechnet also damit, dass die Stimmzettel in den nächsten zwei Wochen bei den Mitgliedern eintreffen werden.

Stimmabgabe: Persönlich und per Post
Ganz wichtig: Bei der Auszählung werden nur jene Stimmzettel berücksichtigt, die bis zum Stichtag 15. Januar 2018 im Bauernbund einlangen. Um sicherzustellen, dass der Stimmzettel fristgerecht eintrifft, empfiehlt der Bauernbund ausdrücklich folgende Möglichkeit der Stimmabgabe: „Der ausgefüllte Stimmzettel wird in das beiliegende Rücksendekuvert gegeben, zugeklebt und im jeweiligen SBB-Bezirksbüro, in den SBB-Büros Sterzing und St. Martin in Thurn oder im SBB-Hauptsitz in Bozen in die hierfür vorgesehene Urne geworfen.“
Das zugeklebte Kuvert mit dem Stimmzettel muss nicht persönlich abgegeben werden: Auch ein Familienmitglied, eine Vertrauensperson oder eine bzw. ein bäuerliche Funktionärin bzw. Funktionär kann dies tun.
In einigen Orten werden die bäuerlichen Funktionäre das Angebot machen, an bestimmten Tagen die zugeklebten Kuverts in Empfang zu nehmen und gebündelt im Bauernbund abzugeben.
Es gibt noch eine zweite Möglichkeit über den Postweg: Der ausgefüllte Stimmzettel wird dabei in das beiliegende Rücksendekuvert gegeben, zugeklebt und unfrankiert in den Postkasten geworfen.

Bekanntgabe am 1. Februar
Das Ergebnis der Basiswahl wird am 1. Februar 2018 im Landesbauernrat bekannt gegeben.
Die vier Basiswahlkandidaten mit den meisten Stimmen werden bei den Landtagswahlen als bäuerliche Kandidaten von SBB, SBO, SV und SBJ unterstützt.
44.000 Mitglieder sind eine stolze Zahl, die die gesamte bäuerliche Familie umfasst: Bäuerinnen und Bauern, Bauernjugend und bäuerliche Senioren. Eine Anzahl, die den Anliegen des Bauernbundes auch auf politischer Ebene immer Gewicht verliehen hat.

Wahlbeteiligung gibt Rückhalt
Ziel ist deshalb eine starke Wahlbeteiligung bei der Basiswahl. Daran teilnehmen heißt: Mitentscheiden, welche Kandidatinnen und Kandidaten die bäuerlichen Organisationen bei den Landtagswahlen ins Rennen schicken und wer morgen mit wie viel Rückhalt die bäuerlichen Interessen im Landtag vertritt!

Für Rückfragen und Informationen wenden Sie sich an: E-Mail verbandsmanagement@sbb.it bzw. Tel. 0471 999354.


BASISWAHL - So wird gewählt

- Sie können bis zu vier Vorzugsstimmen vergeben!
- Vorgegebene weiße Kästchen gut sichtbar ankreuzen!
- Keine Anmerkungen und keine weiteren Namen dazuschreiben!
- Keine Unter- oder Durchstreichungen vornehmen!
- Den aufgedruckten Barcode nicht unkenntlich machen! Er stellt sicher, dass der Stimmzettel nicht vervielfältigt werden kann.
- Die Wahl ist anonym! Die zufällig vergebenen Barcodes lassen keinen Rückschluss auf das einzelne Mitglied zu.