Südtiroler Bauernjugend | 14.11.2017

Beim Breitband aufs Gas drücken

Seit Jänner arbeitet die InfraNet mit Hochtouren daran, schnelles Internet in alle Betriebe und Haushalte zu bringen. Die Landesleitung der Südtiroler Bauernjugend (SBJ) hat sich dazu kürzlich mit Philipp Moser, dem Präsidenten der InfraNet getroffen und sich über den aktuellen Stand informiert.

Philipp Moser, Präsident der InfraNet AG (Mitte) mit SBJ-Landesleiterin Angelika Springeth (links) und SBJ-Landesobmann Wilhelm Haller (rechts).

Philipp Moser, Präsident der InfraNet AG (Mitte) mit SBJ-Landesleiterin Angelika Springeth (links) und SBJ-Landesobmann Wilhelm Haller (rechts).

Betriebe brauchen schnelles Internet, um wettbewerbsfähig zu bleiben und große Datenmengen übertragen zu können, Privathaushalte wünschen sich eine gute digitale Verbindung nach außen. Wie Moser berichtete, sollen jedes Jahr rund 6.000 Anschlüsse geschaffen werden: „Dies ist nicht nur eine ganze Menge, sondern auch eine große Herausforderung. Die Situationen in den Gemeinden sind ganz unterschiedlich.“ Mit 21 Spezialisten geht die InfraNet dies nun an. Sie verfügt über 120 aktive PoPs, 130 Kilometer Backbone Glasfaser auf den Hauptachsen Bozen-Meran, Brixen-Winnebach und Bozen-Kurtatsch. Ebenso gehören drei MAN-Glasfasernetze in Bozen, Brixen und Meran sowie eine Server Farm am Firmensitz zur Gesellschaft.

Gute Funkanbindung für entlegene Höfe
„Südtirol ist ländlich geprägt. Es muss uns klar sein, dass es auch in Zukunft Betriebe und Haushalte geben wird, die man mit alternativen Lösungen ausstatten muss – beispielsweise entlegene Höfe“, erklärte Moser. In diesem Fall denkt er an eine Funkanbindung, bei welcher der Kunde dann selbst entscheiden kann, welchen Anbieter er für sich wählt: „Wir wollen sicherstellen, dass der Kunde diese Wahlfreiheit hat. Dann wird schnelles Internet für alle erschwinglich.“

Betriebe müssen wettbewerbsfähig bleiben
Auch für die Bauernjugend ist eine schnelle Internetanbindung für den ländlichen Raum ein großes Thema. Die SBJ ist froh, dass auch die Landesregierung diese Wichtigkeit erkannt hat und mit der InfraNet aufs Gas drückt. SBJ-Landesobmann Wilhelm Haller unterstreicht: „Unsere Betriebe müssen sich einem globalen Markt stellen. Deshalb müssen wir schauen, dass sie wettbewerbsfähig bleiben. Schnelles Internet ist da fast schon ein Grundbedürfnis.“