Weiterbildung, Innovation | 07.11.2017

Fischzucht auf Bauernhöfen

Am 1. Dezember findet am Bauernbund-Hauptsitz in Bozen eine Informationsveranstaltung mit dem Thema Fischzucht als Erwerbsmöglichkeit statt.

Die Ermittlung des Potenzials von Fischzucht als Erwerbsmöglichkeit ist Ziel eines Bauernbund-Projektes. (Foto: www.pixabay.com)

Die Ermittlung des Potenzials von Fischzucht als Erwerbsmöglichkeit ist Ziel eines Bauernbund-Projektes. (Foto: www.pixabay.com)

Die extensive und naturnahe heimische Aufzucht von Speisefischen gilt als Einkommensalternative für Südtiroler Landwirte mit passenden Vorrausetzungen. Die Informationsveranstaltung soll Aufschluss über die wichtigsten Erfolgsfaktoren einer bäuerlichen Fischzucht liefern.
Astrid Weiss, Leiterin der SBB-Abteilung Innovation & Energie, sowie Ulrich Höllrigl, Bauernbund-Vizedirektor, führen die Teilnehmer in das Thema ein. Anschließend werden die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Fischzucht in Südtirol von Vertretern des Amtes für Gewässerschutz und Gewässernutzung erläutert.

Voraussetzungen für Aufbau einer Fischzucht
Der Obmann des Vereins der Kärntner Fischzüchter, Markus Payr, zeigt allgemeine Voraussetzungen für Fischzucht am Hof und wichtige Punkte, welche bei der Planung einer Fischzuchtanlage zu beachten sind, auf. Nach dem Mittagessen wird Fernando Lunelli, Leiter des Bereiches Aquakultur und Hydrobiologie an der Fondazione Edmund Mach in San Michele, über die Fütterung und Hygiene in Fischzuchtbetrieben sprechen. Lara Benedikter geht auf den wichtigen Aspekt der Wirtschaftlichkeit von bäuerlichen Fischzuchtbetrieben ein.
Hannes Knollseisen von der Bauernbund-Abteilung Marketing stellt abschließend die Kriterien der Qualitätsmarke „Roter Hahn“ für den Produktbereich Fisch vor.

Anmeldung bis 29. November erforderlich
Die Informationsveranstaltung wird von der SBB-Abteilung Innovation & Energie in Zusammenarbeit mit der Bauernbund-Weiterbildung organisiert. Sie beginnt um 8.30 Uhr und endet gegen 16 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos. Es können auch einige Stunden für die Junglandwirte-Förderung angerechnet werden. Eine Anmeldung ist bis zum 29. November bei der Bauernbund-Weiterbildung unter Tel. 0471 999368 oder direkt hier online zwingend erforderlich.