Bauernbund | 10.10.2017

„Aufs Schärfste zu verurteilen!“

Wie kürzlich in Partschins kam es jetzt auch in Kortsch zu einem Vandalenakt in der Landwirtschaft. Mehrere Baumreihen in der Apfelanlage von Biobauer Ägidius Wellenzohn wurden mit Unkrautvernichtungsmitteln geschädigt. Der Südtiroler Bauernbund verurteilt sämtliche Vandalenakte aufs Schärfste.

Die Vorfälle in Partschins waren nur ein Beispiel für verschiedene Vandalenakte in den vergangenen Wochen. (Foto: Alex Ladurner)

Die Vorfälle in Partschins waren nur ein Beispiel für verschiedene Vandalenakte in den vergangenen Wochen. (Foto: Alex Ladurner)

Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler distanziert sich klar von der Tat: „Dieser Akt der Zerstörung – noch dazu kurz vor der Ernte – schockiert mich und ich fühle mit dem Betroffenen. Solche Taten sind aufs Schärfste zu verurteilen“.
Für den Bauernbund überschreiten derartige Vandalenakte jede moralische und rechtliche Grenze. „Hinterrücks das Eigentum anderer beschädigen, ist nicht nur verwerflich, sondern eine klare Straftat“, erklärt Tiefenthaler. Der Bauernbund hofft, dass die Ordnungshüter den oder die Täter des Vandalenaktes in Kortsch sowie jener in Partschins ausfindig machen.

Keine voreiligen Schuldzuweisungen
Zugleich warnt der Bauernbund vor Vermutungen und voreiligen Schlüssen. „Voreilige Schuldzuweisungen können auch wieder Unschuldige treffen“, betont Tiefenthaler, der vielmehr zur Solidarität unter den Bauern aufruft, egal welche Anbauweise sie betreiben.
Der Vandalenakt in Kortsch reiht sich ein in eine Serie von Zerstörungen in Apfelanlagen. Von Juni bis August hatten Unbekannte vier Obstanlagen in der Gemeinde Partschins vernichtet, indem sie Bäume mit hochdosiertem Unkrautvernichtungsmittel besprühten.