Produktion | 13.09.2017

Angebot und Nachfrage zusammenbringen

Die Jungviehaufzucht ist eine interessante Erwerbsalternative. Oft fehlt jedoch der passende Betrieb, der das Jungvieh aufzieht. Die Landwirtschaftskammer Tirol bietet dazu nun eine Online-Lösung.

Betriebe, die Jungvieh aufziehen, vermittelt die Landwirtschaftskammer Tirol nun online. (Foto: LKO/Michaela Kölle)

Betriebe, die Jungvieh aufziehen, vermittelt die Landwirtschaftskammer Tirol nun online. (Foto: LKO/Michaela Kölle)

Die Kalbinnenaufzucht-Börse steht jedem interessierten Betrieb zur Verfügung, egal ob Vieh aufgenommen oder abgegeben werden soll. Durch ein einfaches Eingabeformular kann Angebot und Nachfrage online zusammengebracht werden.
Jede betriebliche Veränderung hat auch Auswirkung auf die Rentabilität des Unternehmens. Oft sind es nur kleine Unterschiede, die zwischen Erfolg und Misserfolg entscheiden. Umso wichtiger ist es daher, dass große Entwicklungsschritte, wie die Aufnahme oder die Abgabe der Jungviehaufzucht, entsprechend geplant und kalkuliert werden.
Da die Kostenstrukturen auf den einzelnen Betrieben sehr unterschiedlich sind, ist es notwendig, Kalkulationen einzelbetrieblich anzustellen, um ein möglichst genaues und aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten, das beide Partner auch zufrieden stellt. Um die Zusammenarbeit zwischen den Betrieben von Beginn an zu regeln, sollten nicht nur betriebswirtschaftliche Aspekte beachtet, sondern auch (schriftliche) Vereinbarungen zur Kooperation getroffen werden. Details dazu finden Nutzer ebenfalls auf der Seite der Online-Börse. 

Angebot und Nachfrage online aufgeben
Eine kostenlose Anzeige aufzugeben ist ganz einfach, man wird auf tirol.lko.at/kalbinnenaufzuchtbörse durch ein einfaches Menü zur Eintragsveröffentlichung geführt. Bei Fragen zur Plattform können sich Nutzer an die Landwirtschaftskammer Tirol (Stefan Hörtnagl, Tel. 0043 5 9292-1810, E-Mail: stefan.hoertnagl@lk-tirol.at) wenden.