Wirtschaft | 23.08.2017

Architekten-Lob für Schülerheim

Nach einer Würdigung bei der Architekturbiennale lobt nun auch die Architektenkammer in ihrer Fachzeitschrift das moderne Design des Schülerheims Fürstenburg. von LPA

Die Schüler der Fachschule Fürstenburg dürfen stolz auf ihr Heim sein. (Foto Pohl-Immobilien)

Die Schüler der Fachschule Fürstenburg dürfen stolz auf ihr Heim sein. (Foto Pohl-Immobilien)

Wegen seiner zukunftsorientierten modernen Architektur wurde das neu errichtete Schülerheim der Fachschule für Land- und Forstwirtschaft Fürstenburg in Burgeis bereits bei der Architekturbiennale 2016 in Venedig bei der Prämierung von Werner Tscholl zum Architekten des Jahres präsentiert.

Unter den 100 besten Projekten 2017
Viele lobende Worte für die architektonische Gestaltung des Neubaus unter Regie des Landes gibt es nun auch vom „Istituto Nazionale di Archittetura“. Das Gremium listet das Schülerheim im „Yearbook 2017“ der nationalen Architektenkammer auf und  hat es als einziges Projekt aus Südtirol in die Publikation „100 progettisti italiani 2017“ aufgenommen. Diese Publikation sammelt die wichtigsten Projekte von Architekten, Designern und Projektanten, die den italienischen Architekturstil in der Welt bekannt machen.

Konzept lehnt sich an bestehende Gebäude an
Das Gestaltungskonzept des Schülerheims leitet sich von den wichtigsten historischen Bauten in unmittelbarer Nähe des Bauplatzes ableitet, wie zum Beispiel von Marienberg, der Fürstenburg oder dem Widum von Burgeis, deren Erscheinungsbild von alternierendem Schwarz-Weiß geprägt ist.
Das Schülerheim hat 56 Schlafzimmer – 49 davon sind Doppelzimmer mit Dusche und WC, ein Doppelzimmer ist für Schüler mit Beeinträchtigungen ausgestattet. Zudem gibt es eine Küche, einen Speisesaal, eine Bibliothek und einen Mediensaal, aber auch vier Schulzimmer für die Fachschule. Insgesamt umfasst das Heim 11.000 Kubikmeter, von denen 9000 oberirdisch errichtet wurden. In das neue Schulgebäude hat das Land rund 10,5 Millionen Euro investiert.