Produktion | 08.06.2017

Almregister: Bei Problemen grüne Nummer wählen

Alle Almbetreiber sollten in diesen Tagen ein Schreiben von Landwirtschaftslandesrat Arnold Schuler erhalten, in dem es um die Neuerungen rund um das digitale Almregister geht. Bei technischen Problemen kann man sich an eine grüne Nummer wenden. von LPA – Landespresseamt

Auf die Alm und wieder zurück: Alle Tierbewegungen müssen innerhalb von zwei Wochen digital gemeldet werden.

Auf die Alm und wieder zurück: Alle Tierbewegungen müssen innerhalb von zwei Wochen digital gemeldet werden.

Seit Ende Mai kann die Meldung von Tierbewegungen direkt vom Almbetreiber am Computer vorgenommen werden: Der Almbetreiber muss dafür den eGov-Account kostenlos bei seiner Wohnsitzgemeinde aktivieren und kann in Folge über seinen eGov-Account – nach Einstieg mittels Bürgerkarte oder mittels Username und Passwort – sämtliche Auftriebe und im selben Schritt auch den voraussichtlichen Abtrieb der Tiere direkt in die Viehdatenbank eingeben. Auf die gleiche Art erfolgt die Meldung für verspätet aufgetriebene, früher abgetriebene oder verunglückte Nutztiere.

Unterstützung bei Amtstierarzt, Forststationen und Bezirksämtern
Bei technischen Problemen kann von Montag bis Freitag zwischen 9 und 17 Uhr die Grüne Nummer 800816836 gewählt werden. Sollten Almbetreiber bei dieser neuen Art der Meldung auf andere Unklarheiten stoßen oder technische Unterstützung benötigen, stehen ihnen der örtlich zuständige betriebliche tierärztliche Dienst des Südtiroler Sanitätsbetriebs (Amtstierarzt), die Forststationen und Bezirksämter für Landwirtschaft für Erklärungen zur Seite. Sollte ein Almbetreiber über keinen Zugang zu einem Computer verfügen, kann er sich an den örtlichen Sitz des amtstierärztlichen Dienstes in Bozen, Meran, Brixen oder Bruneck wenden.

Meldung innerhalb von 15 Tagen nach Auftrieb
Das Aufbringen der Rinder, Schafe, Ziegen, Equiden (Pferde, Esel), Schweine oder Neuweltkameliden (Lamas und Alpakas) auf Almen in der Provinz Bozen muss innerhalb von 15 Tagen nach Auftrieb der Tiere eingegeben werden. Bei Rindern, Schafen und Ziegen werden die einzelnen Ohrmarken aller gekennzeichneten Tiere eingegeben. Bei Pferden, Schweinen und Neuweltkameliden besteht die Meldung in der Angabe der Anzahl der jeweils aufgetriebenen Tiere, und zwar der Gesamtanzahl pro Tierart. Diese Regelung betrifft nur die Tierbewegungen innerhalb der Südtiroler Landesgrenzen. Sollten die Tiere hingegen auf Almen in den Provinzen Trient, Belluno, Udine oder nach Österreich verbracht werden, braucht es ein amtstierärztliches Almzeugnis.