Steuerberatung | 24.01.2017

RAI-Gebühr in Ausnahmefällen jetzt fällig

In den allermeisten Fällen wird RAI-Gebühr, auch für das Jahr 2017, über die Stromrechnung eingezogen. Ausnahmefälle müssen die Gebühr trotzdem mit dem Zahlungsvordruck F24 entrichten. Die Frist dafür ist der 31. Jänner.

Auch 2017 wird die staatliche Fernsehgebühr (RAI) für private Abonnements, wie bereits im Vorjahr, über die Stromrechnung eingezogen. Es gibt allerdings Personen, die die Fernsehgebühr zwar schulden, denen sie nicht über die Stromrechnung abgebucht wird. Sie müssen die Gebühr selbst entrichten; und zwar mittels Zahlungsvordruck F24 innerhalb 31. Jänner. 

Folgende Personen sind betroffen
Zu dieser Zahlung sind jene Personen verpflichtet, die zwar ein TV-Gerät besitzen, aber über keinen eigenen Stromanschluss verfügen und nicht bei einem unter derselben Adresse wohnenden Familienmitglied leben, das bereits die TV-Gebühr einbezahlt hat.

Beispiel:

  • Der Mieter einer Wohnung verfügt über ein TV-Gerät, die Stromrechnung bezahlt aber der Vermieter.

  • Ein Sohn verfügt über ein TV-Gerät und hat seinen Wohnsitz in einer Wohnung, für die der Vater die Stromrechnung bezahlt.

In beiden Fällen muss der Mieter bzw. der Sohn die TV-Gebühr von 90 Euro bis spätestens 31. Jänner per F24 einzahlen (Zahlungskodex TVRI für Erneuerung des TV-Abonnements oder TVNA für neues TV-Abonnement) – Jahr 2017.