Steuerberatung | 15.01.2016

Mehr Rechnungsaustausch, weniger Zettel

Der Südtiroler Bauernbund hat weitere Partner für den Rechnungsaustausch der Einkaufsrechnungen dazugewonnen. Erstmals ist auch ein privates Unternehmen dabei.

Der Rechnungsaustausch des Südtiroler Bauernbundes mit den Genossenschaften ist ein System, das sich in jahrelanger Praxis bestens bewährt hat und den Mitgliedern viele Vorteile bringt.
Erfolgreich gestartet ist vergangenes Jahr der digitale Austausch der Einkaufsrechnungen mit der Vereinigung der Südtiroler Tierzuchtverbände.
Es freut den Südtiroler Bauernbund, dass nun weitere Genossenschaften für die Erweiterung des Rechnungsaustauschs im Einkauf dazugewonnen werden konnten.
Es sind dies folgende Genossenschaften:
• Südtiroler Braunviehzuchtverband;
• Südtiroler Viehvermarktungskonsortium KOVIEH;
• Südtiroler Rinderzuchtverband;
• Südtiroler Fleckviehzuchtverband;
• Sennereiverband Südtirol;
• Verband der Südtiroler Kleintierzüchter;
• Haflingerpferde-Zuchtverband.
Dies betrifft landesweit rund 6000 Rechnungen im Jahr.

A. Rieper AG erstes privates Unternehmen
Besonders freut es den Bauernbund, dass er erstmals auch ein privates Unternehmen vom Rechnungsaustausch überzeugen konnte: Die A. Rieper AG beginnt mit Jänner 2016 mit dem Austausch der Einkaufsrechnungen. Dies betrifft landesweit ca. 25.000 Rechnungen im Jahr.

Enorme Entlastung für die Bauern
Für die Bauern bedeutet dies eine enorme bürokratische Entlastung: Sie müssen die Rechnungen nicht mehr im Bezirksbüro des Südtiroler Bauernbundes abgeben. Sie erhalten weiterhin das Original der Einkaufsrechnungen, müssen es aber nicht mehr nummerieren und abgeben.
Ausgetauschte Rechnungen erkennt man an der auf der Rechnung aufgedruckten fortlaufenden Nummer sowie an der Aufschrift: „Diese Rechnung wurde bereits vom SBB für Sie registriert.“
Möchte ein Mitglied den Dienst nicht in Anspruch nehmen, kann er sich beim jeweiligen Lieferanten melden.