Steuerberatung | 17.09.2015

GSE und elektronische Rechnung ab 21. September 2015

Ab dem 21. September 2015 verpflichtet der GSE (Gestore dei Servizi Energetici S.p.A.) alle Stromproduzenten zur elektronischen Rechnung. Ausgenommen bleiben vorerst die Anlagen zur Stromproduktion mit Energietausch (scambio sul posto).

Rechnungsnummerierung über das GSE-Portal

Es ist weiterhin nötig die Rechnung über das Internet-Portal des GSE mit Datum und Nummer zu vervollständigen. Bezüglich Rechnungsnummer ist eine getrennte Nummerierung vorzunehmen. Für alle Betriebe welche die Buchhaltung über den Südtiroler Bauernbund abfassen, muss für die elektronischen Rechnungen, welche über den GSE erstellt werden, mit dem getrennten Nummernkreis 1/P, 2/P, 3/P usw. begonnen werden. Die erste Nummer welche ab dem 21. September erteilt wird, ist somit 1/P, die zweite 2/P usw.

Auftrag zur elektronischen Archivierung an den SBB
Einerseits muss die elektronische Rechnung über das GSE-Portal erstellt werden, andererseits jedoch kann dort die gesetzlich vorgesehene elektronische Archivierung nicht vorgenommen werden. Da die elektronische Archivierung der Rechnungen jedoch zwingend nötig ist, kann dem Südtiroler Bauernbund hierfür ein entsprechender Auftrag erteilt werden. Mitglieder des Südtiroler Bauernbundes können die vom GSE zur Verfügung gestellten Dokumente dann über die „Online Dienste“ (www.sbb.it) hochladen. Zudem können die Mitglieder mit dem Auftrag ihr Einverständnis geben, die Dateien von Dritten dem Südtiroler Bauernbund termingerecht zur Verfügung stellen zu lassen.

Jedenfalls kann der Südtiroler Bauernbund die elektronischen Rechnungen mit der Aufschrift „Preliminare – non valido ai fini fiscali“ in Papierform, mittels Fax oder E-Mail nicht mehr annehmen.

Es ist daher notwendig, dass sich die betroffenen Mitglieder in ihrem Bezirksbüro (Abteilung Steuerberatung) melden, um den entsprechenden Auftrag an den Südtiroler Bauerbund zu unterzeichnen.