Wirtschaft | 24.06.2015

Seppl-Lamprecht-Stipendium vergeben

Drei Projekte sind in diesem Jahr mit dem Seppl-Lamprecht-Stipendium ausgezeichnet worden: Themen war die Kaffeeverarbeitung auf Fogo, der Wald in Südtirol und das Goaßlschnölln.

Die Preisträger des diesjährigen Seppl-Lamprecht-Stipendiums mit der Jury: (v.l.) Thomas von Fioreschy, Leo Tiefenthaler, Thomas Dorfmann, David Oberrauch, Johannes Spornberger, Alessandro Caserotti und Schuldirektor Franz Tutzer. Foto: Hansjörg Prenner

Die Preisträger des diesjährigen Seppl-Lamprecht-Stipendiums mit der Jury: (v.l.) Thomas von Fioreschy, Leo Tiefenthaler, Thomas Dorfmann, David Oberrauch, Johannes Spornberger, Alessandro Caserotti und Schuldirektor Franz Tutzer. Foto: Hansjörg Prenner

Das Stipendium wird jährlich vom Südtiroler Bauernbund im Gedenken an den Bauernbund-Vize-Obmann und bäuerlichen Regionalratsabgeordneten Seppl Lamprecht für besondere Leistungen im Bereich Landwirtschaft an Schüler und Schülerinnen der Fachoberschule für Landwirtschaft vergeben.

Kaffeeproduktion auf den Kapverden

An erster Stelle wurde die Facharbeit von Alessandro Caserotti genannt. Er hat sich in seinen Ausführungen mit „Kaffee auf der Insel Fogo mit besonderer Berücksichtigung von Ernte und Verarbeitung“ beschäftigt.  Die Jury lobte die Kombination aus theoretischen Ausführungen zum Kaffee, einem Praktikumsaufenthalt auf den Kapverden – ein langjähriges Projekt der Schule – sowie einem weiteren Erfahrungsbericht bei einem Kaffeeröster in Bozen.
Platz zwei ging ex-aequo an eine Gruppenarbeit mit dem Thema „Der Wald in Südtirol“ von David Oberrauch und Thomas Dorfmann und die Facharbeit von Johannes Spornberger über das „Goaßlschnölln in Südtirol“.

Südtiroler Wald und Goaßlschnölln
Die beiden Schüler der dritten Klasse des Schwerpunkts „Landwirtschaft und Umwelt“ Thomas Dorfmann und David Oberrauch haben ihrer Arbeit über den Südtiroler Wald eine breite Literaturrecherche zugrunde gelegt, Interviews geführt und auch Produktproben beigelegt. Johannes Spornberger hingegen hat sich, ausgehend von persönlichem Interesse, in seiner Facharbeit „Goaßlschnölln in Südtirol“ intensiv mit der Thematik auseinandergesetzt. Lobend hervorgehoben wurde die lehrbuchmäßige Aufarbeitung des Themas, die interessanten Inputs und das beigelegte Miniaturmodell einer Goaßl.

Überreicht wurde das Seppl-Lamprecht-Stipendium im Rahmen der Schulabschlussfeier an der Fachoberschule für Landwirtschaft vom Obmann des Südtiroler Bauernbundes Leo Tiefenthaler. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert, den sich die drei Preisträger teilen.  Die Jury bestand heuer aus Franziska Profanter, der Vorsitzenden des Schülerrates, dem Vizedirektor Hannes Christoph, dem Schulratspräsidenten Thomas von Fioreschy und dem Bauernbundobmann Leo Tiefenthaler.