Wirtschaft | 22.06.2015

Dem Klimawandel auf der Spur

Extremes Wetter, milde Winter, ungünstige Verteilung der Niederschläge - alles Phänomene des Klimawandels. Am 23. Juni zeigt das Versuchszentrum Laimburg in Marling auf, was dies für den Südtiroler Obst- und Weinbau bedeutet. von LPA – Landespresseamt

Wieso Weinbau jetzt auch in höheren Lagen – wie hier am Fennberg – möglich ist, erklärt das Versuchszentrum Laimburg in Marling.

Wieso Weinbau jetzt auch in höheren Lagen – wie hier am Fennberg – möglich ist, erklärt das Versuchszentrum Laimburg in Marling.

Während einerseits Obst- und Weinbau durch die wärmeren Temperaturen in höhere Lagen vordringen, wirken sich die geringeren Temperaturschwankungen in Tallagen negativ auf die Qualität des Obstes und der Trauben aus. Milde Winter spielen Schadorganismen in die Hände, zudem zeigen sich neue Phänomene wie Bodenmüdigkeit. Nicht zuletzt nehmen extreme Wettererscheinungen wie Starkregen zu, und die Niederschläge verteilen sich ungünstiger über die Vegetationsperiode.
Wie stellt sich die Lage in Südtirols Obst- und Weinbau dar und wie kann man darauf reagieren? Diesen Fragen gehen Barbara Raifer und Reinhold Stainer vom Versuchszentrum Laimburg in ihrem Vortrag "Klimawandel - die Herausforderung für den Südtiroler  Obst-und Weinbau am Dienstag, 23. Juni um 20 Uhr in der Kellerei Meran Burggräfler in Marling nach. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten frei zugänglich.

Vortragsreihe zum Jubiläum
Der Vortrag bildet den Auftakt zur Vortragsreihe des Versuchszentrums Laimburg anlässlich des 40-jährigen Bestehens des Versuchszentrums (1975-2015). Im Laufe des Sommers und Herbstes stehen weitere Vorträge zu Themen aus den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmitteln in Südtirol auf dem Programm. Abschluss und Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet ein Festsymposium, das am 21. November 2015 in der Aula der Fachoberschule für Landwirtschaft in Auer stattfinden wird.