Produktion | 15.06.2015

Hirschkäfer gesucht

Das Landesamt für Landschaftsökologie sammelt Verbreitungsdaten zum Hirschkäfer – einer Käferart, die im Vinschgau, Etsch- und Eisacktal in Laub- und Eichenwäldern vorkommt. Auch Laien werden darum gebeten, ihre Beobachtungen zu melden. von LPA – Landespresseamt

So sieht ein männlicher Hirschkäfer aus. (Foto: Amt für Landschaftsökologie)

So sieht ein männlicher Hirschkäfer aus. (Foto: Amt für Landschaftsökologie)

Die Männchen des Hirschkäfers sind durch ihre unverwechselbaren, geweihartigen Mundwerkzeuge für jeden Laien leicht zu erkennen, die weiblichen Hirschkäfer hingegen können durchaus mit einer anderen Art verwechselt werden können. Sowohl das Männchen als auch das Weibchen haben eine schwarzbraune Grundfärbung und sind 25 bis 75 Millimeter lang. 

Bürger können mitarbeiten

Da es bis jetzt kaum Daten über seine Verbreitung gibt, startet das Landesamt für Landschaftsökologie eine landesweite Erhebung und stützt sich dabei auf „Citizen Science“, eine wissenschaftlichen Arbeitsmethode, bei der interessierte Amateure aktiv in Projekte eingebunden werden, indem sie Beobachtungen melden. 

Alle Interessierten, die an diesem Projekt mitwirken möchten, sollten mindestens ein Foto des Tieres machen, den genauen Fundort bzw. die Ortschaft mit den punktgenauen geographischen Koordinaten anführen, den Lebensraum (Laubwald, Eichenwald, Wiese, Weide u.ä.) angeben ebenso wie das Wetter und Anmerkungen zu den Fundumständen. Alle Informationen sind samt Vor-, Nachname, Geburtsdatum und Adresse des Feldbeobachters an giulia.ligazzolo@provinz.bz.it zu senden. In Kürze wird es über die Internetseite der Landesabteilung für Natur, Landschaft und Raumentwicklung auch möglich sein, ein Beobachtungsformular online auszufüllen.