Politik | 29.05.2015

Entwicklungsprogramm genehmigt

Gute Nachrichten aus Brüssel: Die Europäische Kommission hat am Dienstag mehrere Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum genehmigt – darunter auch das von Südtirol. von LPA – Landespresseamt

Nach dem grünen Licht aus Brüssel steht der Umsetzung des Ländlichen Entwicklungsprogramms nichts mehr im Wege

Nach dem grünen Licht aus Brüssel steht der Umsetzung des Ländlichen Entwicklungsprogramms nichts mehr im Wege

Südtirol gehört mit der Emilia-Romagna, der Toskana und Venetien zu den ersten Regionen Italiens, in denen die Programme genehmigt wurden. Waren es in der vergangenen Periode noch 330 Millionen, belaufen sich die öffentlichen Beiträge jetzt auf 366,4 Millionen Euro. Landesrat Arnold Schuler unterstreicht: „Es ist dies ein wichtiger Schritt, um die ländliche Entwicklung zu stärken. Dabei geht es allgemein um den ländlichen Raum mit großer Bedeutung nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für das ganze Land.“

Geld nicht nur für die Landwirtschaft
Mit diesen Fördermitteln werden nicht nur Maßnahmen zur Stärkung der Berglandwirtschaft gesetzt, sondern es eröffnen sich auch Möglichkeiten, Leader-Projekte in strukturschwachen Gebieten umzusetzen. Zu den prioritären Maßnahmen der angenommenen regionalen und nationalen Programme zählen neben Maßnahmen für Leader-Projekte der Ausgleich der naturbedingten Nachteile der Berggebiete für die Beibehaltung der traditionellen Formen der Bewirtschaftung und des Managements der Alpengebiete, die Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe und nachhaltige Bodenbewirtschaftung sowie verbesserte Breitbandinfrastrukturen.

Investitionsförderung sollten ab Juli wieder möglich sein
In den kommenden Wochen wird die Landesregierung das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum genehmigen. Anschließend wird der erste Begleitausschuss in Bozen organisiert, um die Auswahlkriterien der Investitionsmaßnahmen zu genehmigen. Ab 1. Juli – heißt es aus dem Landesamt für EU-Strukturfonds in der Landwirtschaft – können voraussichtlich die neuen Ansuchen für die Investitionsmaßnahmen eingereicht werden. Für die Umweltprämien, Ausgleichszulagen und Bioprämien ist die Gesuchskampagne schon im Gange.