Wirtschaft | 12.05.2015

Geballte Grünlandtechnik

Rund 4000 Besucher kamen am Samstag vergangener Woche zum Tag der Grünlandtechnik nach Vintl. Dazu eingeladen hatten der BRING und der Maschinenring Südtirol.

Das Ausstellungsgelände in Vintl bot genügend Platz für die Ausstellung der modernsten Grünlandtechnik. (Foto: Maschinenring Südtirol)

Das Ausstellungsgelände in Vintl bot genügend Platz für die Ausstellung der modernsten Grünlandtechnik. (Foto: Maschinenring Südtirol)

Insgesamt 28 Aussteller präsentierten dem Publikum ihre Produktpalette. Vier Landwirte stellten über sieben Hektar Grund für die Vorführflächen sowie die Ausstellerfläche zur Verfügung. In der Nacht zuvor hatte es einige Niederschläge gegeben, der Veranstaltungstag war aber zum großen Glück niederschlagsfrei.

Futterwerbegeräte richtig einstellen
Am Vormittag wurde die Mäh- und Kreiseltechnik vorgeführt. Reinhard Resch und Alfred Pöllinger von der Höheren Bundeslehr und -forschungsanstalt Raumberg Gumpenstein ergänzten die Maschinenvorführungen durch Fachreferate. Reinhard Resch forscht und arbeitet im Bereich Futterkonservierung, während Alfred Pöllinger auf den Bereich Landtechnik und Verfahrenstechnik spezialisiert ist. Die Referenten wiesen auf die richtige Einstellung der Futterwerbegeräte hin. Pöllinger betonte: „Damit kann man einerseits den Pflanzenbestand schonen und kann andererseits die Futterverschmutzung so gering wie möglich halten.“ Eine schonende Futterwerbung sei besonders bei der Bereitung von Gärfutter wichtig, damit der Konservierungsvorgang ungestört ablaufen könne.

Beste Qualität aus dem Grünland holen
Am Nachmittag wurde die Erntetechnik präsentiert. Auf den Vorführflächen waren Schwader, Rundballenpressen, Kurzschnittladewägen und Wickelgeräte der verschiedenen Hersteller zu sehen. Auch diese Vorführungen wurden von Fachreferaten und hilfreichen Praxistipps der beiden Experten aus der Steiermark begleitet. Im Anschluss an die Futterernte wurden dem Publikum die Übersaatgerät der verschiedenen Hersteller vorgestellt. Reinhard Resch erklärte: „Hohe Grundfutterqualitäten können nur mit gut geführten und gepflegten Beständen erreicht werden. Es ist sehr wichtig, aus dem Grünland beste Qualitäten bei hohen Erträgen zu erzielen um den Anforderungen der Nutztiere gerecht zu werden.“