Südtiroler Gärtnervereinigung | 04.05.2015

Blumen schenken und Gutes tun

Mit der Caritas und der Südtiroler Gärtnervereinigung werden Blumen zum Muttertag heuer wieder zu einem ganz besonderen Geschenk: In allen 31 teilnehmenden Gärtnereien stehen im Rahmen von „Schenken mit Sinn“ Blumen aus eigener Produktion im Angebot.

Doppelt Freude schenken kann man mit einem Blumengeschenk am Muttertag.

Doppelt Freude schenken kann man mit einem Blumengeschenk am Muttertag.

Wer ein solches Geschenk erwirbt, sichert gleichzeitig einer Familie in Äthiopien ein Obstbäumchen und hilft mit, die Folgen von Mangel- und Unterernährung in einem der ärmsten Länder Afrikas zu bekämpfen. Judith Hafner von der Auslandsarbeit der Südtiroler Caritas berichtet: „Viele Blumen und Pflanzen, die hierzulande zum Muttertag verschenkt werden, kommen aus Ländern des Südens und werden oft unter äußerst bedenklichen Bedingungen produziert.“ Umso mehr begrüßt die Caritas die Initiative der Südtiroler Gärtner, welche alternative Blumengeschenke aus eigener Produktion anbieten und mit einem Teil des Erlöses ein Baumprojekt der Caritas in Äthiopien unterstützen. „So kann man gleich doppelt Freude schenken“, betont Hafner.

Ein Euro pro Geschenk für Äthiopien
Die selbst produzierten Frühlingskreationen sind bereits jetzt in den teilnehmenden Gärtnereien zu haben. Für jedes verkaufte Blumengeschenk stellen die Gärtner einen Euro bereit, um damit je einer Familie in Äthiopien ein Obstbäumchen für den eigenen Garten zu sichern. „In Äthiopien, wo große Teile der Bevölkerung an Mangel- und Unterernährung leiden, sind Mangos, Zitronen und Papayas wertvoll. Sie liefern vor allem Kindern wichtige Nährstoffe, die sie für eine ausgewogene Ernährung brauchen“, erklärt Judith Hafner.

Valtl Raffeiner, der Obmann der Südtiroler Gärtnervereinigung, verweist auf die vielen positiven Seiten der Aktion: „Wir können zwei Dinge verbinden, die uns wichtig sind: Den Verkauf von Pflanzen aus eigener Produktion fördern, die unter mitarbeiterfreundlichen Arbeitsbedingungen mit umweltfreundlichen und modernen Kulturverfahren herangezüchtet werden – und gleichzeitig etwas Gutes für die ärmeren Länder des Südens tun.“ Im vergangenen Jahr wurden auf diese Weise fast 1.500 Obstbäumchen im südlichen Äthiopien finanziert.