Produktion | 29.01.2015

GVO-Anbauflächen nehmen zu

Die mit gentechnisch veränderten (GV) Pflanzen bebauten Flächen nehmen weltweit weiter zu. Im Jahr 2014 sind sie global erneut um drei Prozent auf 181 Millionen Hektar gestiegen. von AIZ

Auch der Anbau von gentechnisch verändertem Soja ist wieder im Kommen. (Foto: Benjamin Klack/pixelio.de)

Auch der Anbau von gentechnisch verändertem Soja ist wieder im Kommen. (Foto: Benjamin Klack/pixelio.de)

Gegenüber 2013 bedeutet das noch einmal ein Plus von sechs Millionen Hektar. Die größten Zuwächse meldeten dabei die USA und Brasilien. In den übrigen der insgesamt 28 Länder haben sich die Flächen mit GV-Pflanzen dagegen kaum verändert. Zurückgegangen ist der Anbau von GV-Mais; bei Soja, Baumwolle und Raps nimmt er dem Bericht zufolge wieder zu. Weltweit nutzen nach Angaben der Organisation ISAAA (International Service for the Acquisition of Agri-Biotech Applications) 18 Millionen Landwirte gentechnisch veränderte Pflanzen.

GV-Auberginen in Bangladesh
In Bangladesh zum Beispiel bauten einige Bauern auf kleineren Flächen die 2013 zugelassene GV-Aubergine an. Der ISAAA-Report erwartet, dass der Anbau dieser Auberginen in den kommenden Jahren zunehmen wird. In den USA wurde 2013 erstmals trockenheitstoleranter GV-Mais angebaut. Nach 50.000 Hektar im ersten Jahr seien die Areale 2014 deutlich auf 275.000 Hektar gestiegen, wird berichtet. Auch auf den Philippinen hätten sich 415.000 Kleinbauern entschieden, GV-Mais auf ihren Feldern auszubringen.