Südtiroler Landwirt, Produktion | 06.11.2014

Messe erwartet Super-Interpoma

Mit der Fachmesse „Interpoma“ und dem Kongress „Der Apfel in der Welt“ wird Bozen alle zwei Jahre zum weltweiten Apfelzentrum. Heuer erwartet sich die Messe Bozen noch einmal mehr Besucher, denen sich erstmals mehr als 400 Aussteller präsentieren. Kurz gesagt: Es soll die Interpoma der Superlative werden.

Wie man Äpfel anbaut, lagert und vermarktet: Darüber können sich Interessierte vom 20. bis 22. November in der Messe Bozen informieren. (Foto: Messe Bozen)

Wie man Äpfel anbaut, lagert und vermarktet: Darüber können sich Interessierte vom 20. bis 22. November in der Messe Bozen informieren. (Foto: Messe Bozen)

Vom 20. bis 22. November findet in der Messe Bozen wieder die weltweit wichtigste Apfelfachmesse statt und wechselt sich damit im Zweijahresrhythmus mit der Landwirtschaftsmesse Agrialp ab. Auch bei ihrer neunten Auflage erwarten die Veranstalter dieser „Fachmesse für Anbau, Lagerung und Vermarktung des Apfels“ wieder Besucher aus aller Welt. Zur Auflage 2012 waren 16.000 Fachbesucher aus 60 Nationen gekommen, ein Zuwachs von 13,5 Prozent im Vergleich zur Ausgabe davor. 374 Ausstellern aus 17 Ländern waren präsent; heuer sind es über 400 aus 19 Ländern. Die Messe Bozen bezeichnet die Interpoma 2012 als überaus erfolgreich: „Interpoma und mit ihr Trentino-Südtirol bestätigen sich damit als Zentrum und internationaler Bezugspunkt für die Welt des Apfels.“ Nicht umsonst: Auf rund 18.000 Hektar dieser Region wachsen jährlich rund 15 Prozent der europäischen Apfelproduktion heran.

Keine zweite Messe dieser Art
Die Interpoma unterscheidet sich von allen anderen landwirtschaftlichen Messen: Sie hat sich auf eine einzige, global sehr wichtige Frucht spezialisiert, die gleichzeitig auch in dieser Region angebaut wird – eine Region, die eine einzigartige Erfolgsgeschichte zu bieten hat. Denn hier unternehmen alle beteiligten Akteure gemeinsame, genossenschaftliche wie institutionelle Anstrengungen, um den Kreislauf der Apfelwirtschaft stetig weiterzuentwickeln. Sie konzentrieren sich dabei auf alle einflussnehmenden Faktoren einer erfolgreichen Wertschöpfungskette –  vom Anbau über die Lagerung bis hin zur Vermarktung.

Informations- und Geschäftsplattform
All diese Faktoren findet der Besucher auf der Interpoma wieder – weshalb die Messe Bozen von einem „Erfolgsmodell“ spricht, „das sich international so klar positioniert hat und anziehend wirkt, dass sich alle zwei Jahre die Welt des Apfels für drei Tage in Bozen einfindet.“ Die Interpoma habe sich mittlerweile zu einem „Muss“ für Brancheninsider und Treffpunkt der Experten aus aller Welt gemausert: ein ideales Forum, um sich über die neuesten Trends, Angebote und Produkte zu informieren und Geschäfte abzuwickeln.
Für die diesjährige Auflage erwartet sich der Direktor der Messe Bozen, Reinhold Marsoner „eine weitere Steigerung der Besucherzahlen. Interpoma ist inzwischen fixer Bestandteil im internationalen Panorama landwirtschaftlicher Fachmessen.“
Eine entscheidende Rolle dabei spielt laut Marsoner der Kongress „Der Apfel in der Welt“ (s. S. ??). „Dieser Kongress hat hohe internationale Anerkennung erlangt und trägt seit jeher entscheidend zum Erfolg und Prestige unserer Messe bei. Daneben erwartet unsere Gäste aber auch eine Vielzahl an Neuheiten und Überraschungen.“

Aufwärtstrend seit 2006
Die Erfolgszahlen, die zunehmende Internationalität und ein qualitatives Exkursions- und Informationsprogramm bestätigen abermals den seit 2006 deutlichen Wachstumstrend dieser Veranstaltung, die inzwischen bei ihrer neunten Auflage angelangt ist.

Auch für heimische Bauern viel zu bieten
Doch Interpoma ist heute nicht nur ein Treffpunkt für Experten aus aller Welt. Sie ist zunehmend auch für heimische Apfelbauern interessant: zum einen wegen der klassischen Leistungsschau des Sektors mit internationalen Baumschulen, den neuesten landwirtschaftlichen Geräten und der innovativsten Lagerungs- und Verpackungstechnologie.
Dazu steht dem interessierten Apfelbauern an den ersten beiden Messetagen die Tür zu einer Welt aus Informationen und Vorträgen offen, wenn auf dem Kongress die aktuellen Trends in der Welt des Apfels diskutiert werden.
Die internationale Ausrichtung der Fachmesse Interpoma ermöglicht den interessierten Südtiroler Apfelbauern einen Blick über den eigenen Tellerrand auf die große Vielfalt an Ländern, in denen unterschiedliche Sorten unter verschiedensten klimatischen und wirtschaftlichen Bedingungen angebaut, gelagert und schließlich verkauft werden.
Messedirektor Marsoner ist überzeugt: Die beste Möglichkeit sich weiterzuentwickeln ist stets, sich zuerst mit anderen Wirklichkeiten auseinanderzusetzen. „Das ist für die Apfelbranche kaum irgendwo besser möglich als auf der Interpoma.“

Mehr Informationen: Tel. 0471 516000; www.interpoma.it; youtube.com/interpoma; facebook.com/interpoma

Wissenswertes für Messebesucher

Termin: Do., 20.–Sa., 22. November
Öffnungszeiten: 9–18 Uhr

Eintrittspreise:
Normales Ticket: 18 Euro
Online-Ticket: erhältlich hier mit direktem Zugang zur Messe: 10 Euro
Abo-Ticket (gültig für alle drei Messetage): 26 Euro
Kinder bis 12 Jahre: kostenloser Eintritt
Tickets für Teilnahme am Kongress „Der Apfel in der Welt“: 1 Tag 60 Euro / alle drei Tage 140 Euro (Messeeintritt inklusive)

Besucherparkplatz: auf dem Dach der Messe (Zufahrt über Marco-Polo-Straße), 1,20 Euro/Stunde

Öffentliche Verkehrsmittel:

Bahnstrecke Bozen–Meran: Haltestelle Messebahnhof/Bozen Süd, Richtung Meran alle 30 Minuten von 9.03 Uhr bis 18.35 Uhr; Richtung Bozen alle 30 Minuten von 9.19 Uhr bis 19.19 Uhr;

Busverbindung: Linie 10A oder 10B ab Bozen Hauptbahnhof