Produktion | 30.07.2014

Gute Ernteprognosen für Marillen

Die Ernte der Marille aus dem Vinschgau ist nun voll angelaufen; als Haupterntefenster gelten die letzte Juliwoche und die erste Augusthälfte. Die Ernteprognosen sind sehr gut – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit.

Die Prognosen für die Marillenernte im Vinschgau sind sehr gut.

Die Prognosen für die Marillenernte im Vinschgau sind sehr gut.

Bleibt das Wetter in den nächsten drei Wochen zur Haupternte gut, dann wird es eine gute bis sehr gute Ernte werden. „Wir rechnen heuer mit einer Menge um die 350 Tonnen. Die Fruchtgröße und der Behang sind sehr gut,“ weiß Gerhard Eberhöfer, der Zuständige für den Verkauf der Marillen bei der VI.P. Das schlechte Wetter der ersten Julihälfte hat den Reifungsprozess zwar etwas gebremst, aber bis jetzt keine größeren Schäden angerichtet. Wichtig ist, dass es nicht über einen längeren Zeitraum regnet und dazu noch starker Wind weht. Diese Wetterkombination schadet den Marillen. Nun hoffen die Bauern und die Verkaufsorganisation VI.P auf eine trockene Zeit im Idealfall mit Sonnenschein bzw. wärmeren Temperaturen.

Hotline hilft Verkauf zu koordinieren
Da die Nachfrage nach den Vinschger Marillen recht groß ist, wird den Konsumenten empfohlen gewünschte, größere Mengen an Marillen schon frühzeitig bei der Marillen-Hotline (Tel. 0473 723324) zu reservieren. Dies ist ideal, denn so können die MitarbeiterInnen die Marillen schon vorbereiten. Erhältlich sind die Vinschger Marillen in der Verarbeitungsstätte der VI.P (Industriezone Nr. 9) in Latsch, den Genossenschaften JUVAL in Kastelbell, der MEG in Martell, der GEOS in Schlanders, der OVEG in Eyrs und in ausgewählten Geschäften - beispielsweise im Vinschger Bauernladen in Staben-Naturns.

Übrigens findet am 2. und 3. August in Laas das Kulturfest „Marmor und Marillen“ statt. Zum Auftakt der Marillenernte dreht sich dann alles um den berühmten Marmor und die beliebten Marillen. Das detaillierte Programm dazu gibt es hier.