Wirtschaft | 10.06.2014

Neuer Chef beim Weinkonsortium

Nachdem vor einem Monat der Vorstand des Konsortium Südtiroler Wein gewählt wurde, wurde nun in der ersten Sitzung der Präsident neu bestellt. Dabei folgte Maximilian Niedermayr auf Anton Zublasing.

Maximilian Niedermayr heißt in den kommenden drei Jahren der Präsident des Südtiroler Weinkonsortiums

Maximilian Niedermayr heißt in den kommenden drei Jahren der Präsident des Südtiroler Weinkonsortiums

Neben Maximilian Niedermayr von der Kellerei Schreckbichl wurde Martin Foradori (Weingut J. Hofstätter) als Vizeobmann bestätigt. Der Vorstand setzt sich neben dem Niedermayr und Foradori aus Georg Höller (Kellerei Terlan) Andreas Kofler (Kellerei Kurtatsch), Michael Goëss Enzenberg (Manincor), Bernhard Pichler (Messnerhof) Florian Schmid (Weingut Schmid Oberrautner), Manfred Schullian (Erste & Neue), Leo Tiefenthaler (Kellerei Tramin) und Peter Zemmer (Peter Zemmer) zusammen.

Finanzierung sichern
Das Konsortium Südtiroler Wein wurde zwar erst 2007 gegründet, doch mittlerweile ist es zur wichtigsten Interessensvertretung in der Südtiroler Weinwirtschaft geworden. Kellereigenossenschaften, Weingüter und Freie Weinbauern sind in die Organisation integriert und verfolgen gemeinsam das Ziel, das Weinland Südtirol weltweit zu vermarkten. Auf der Agenda für die nächsten Jahre stehen neben einer Sicherung der Finanzierung und einer Valorisierung des Vernatsch die Erarbeitung einer Qualitätspyramide und die Abstimmung der Rebsorten auf die Lagen an oberster Stelle.

Vom Export profitieren alle
„Je internationaler wir werden, umso mehr Budget brauchen wir für die Marktbearbeitung. Auch kleine Betriebe, die aktuell nicht exportieren profitieren von unseren Bemühungen im Ausland, denn durch den verstärkten Export werden auf dem heimischen Markt Kapazitäten frei“, erklärt Niedermayr