Wirtschaft | 21.05.2014

Laimburg: Schuler überreicht Diplome

31 Kräuteranbauern, 26 Jungbauern und 22 Absolventen des Ausbildungslehrganges „Power-Bauer 40+“ hat Landwirtschafts-Landesrat Arnold Schuler im Felsenkeller der Laimburg ihre Teilnahmebestätigungen überreicht. von LPA – Landespresseamt

Landesrat Arnold Schuler und der Leiter des Qualifizierungskurses für Junglandwirte, Florian Scherer (1.u.2.v.r.), gratulierten den Absolventen zu ihrem Abschluss

Landesrat Arnold Schuler und der Leiter des Qualifizierungskurses für Junglandwirte, Florian Scherer (1.u.2.v.r.), gratulierten den Absolventen zu ihrem Abschluss

Die Fertigkeiten für die Führung eines Obst- und Weinbaubetriebes haben in diesem Schuljahr zum ersten Mal Frauen und Männer über 40 Jahren an der Fachschule Laimburg erwerben können: „Power-Bauer 40+“ heißt der Lehrgang mit 112 Ausbildungsstunden, der auf reges Interesse gestoßen ist.

Neue Fachleute für den Kräuteranbau
Bereits zu Klassikern entwickelt haben sich der Kurs für Kräuteranbauer, der seit dem Jahr 2000 angeboten, sowie jener für Junglandwirte, der seit 1999 mit wachsendem Interesse besucht wird. Nach Absolvierung des Lehrganges „Kräuteranbau und –verarbeitung“ wurde nun der Befähigungsnachweis für Anbau, Erstverarbeitung und Vermarktung von Heilpflanzen und Wildkräutern verliehen. Auf dem Stundenplan standen etwa Heilpflanzenkunde und Botanik, Chemie und Düngung, Schädlinge und Krankheiten, aber auch Betriebswirtschaft und rechtliche Aspekte. Am Ende der 125 Unterrichtsstunden waren eine schriftliche und eine mündliche Abschlussprüfung abzulegen.

Grundwissen für die Arbeit in der Landwirtschaft
Der Qualifizierungskurs für Junglandwirte hingegen gilt als landwirtschaftliche Mindestausbildung und ist für Frauen und Männer zwischen 25 und 39 Jahren konzipiert. In 273 Stunden wurden unter anderem in einer monatlichen Kurswoche zwischen November und Mai Bodenkunde und Düngerlehre, Unternehmensführung und Kommunikation, Landtechnik und Informatik gelehrt. Jeder Fachbereich musste mit einer positiven Lernkontrolle abgeschlossen werden.

„Eine fundierte Ausbildung ist für die Ausübung eines anspruchs- und verantwortungsvollen Berufes mit seinen stets neuen technischen und wirtschaftlichen Herausforderungen von grundlegender Bedeutung“, unterstrich Landesrat Arnold Schuler die Absolventinnen und Absolventen hin. Mit dem Kräuteranbau erschließe sich die Möglichkeit, sich ein zusätzliches finanzielles Standbein zu sichern und den ländlichen Raum lebenswert zu erhalten.