Wirtschaft | 15.04.2014

Freie Weinbauern: Führung bestätigt

Michael Graf Goëss-Enzenberg bleibt für weitere drei Jahre Präsident der „Freien Weinbauern“, Armin Kobler bleibt sein Stellvertreter.

Das Führungstrio der „Freien Weinbauern": (v.l.) Armin Kobler, Michael Graf Goëss-Enzenberg und Direktor Peter Robatscher

Das Führungstrio der „Freien Weinbauern": (v.l.) Armin Kobler, Michael Graf Goëss-Enzenberg und Direktor Peter Robatscher

91 Winzer-Betriebe sind zurzeit Mitglieder bei den „Freien Weinbauern“. „Wir haben regen Zulauf, und die gelebte Kollegialität zwischen den einzelnen Winzern spürt man heute mehr denn je “, freut sich Präsident Goëss-Enzenberg. Für die kommenden drei Jahre liegen große Herausforderungen vor den „Freien Weinbauern: „Die Marktbedingungen verlangen es, dass wir uns mehr denn je mit unseren Weinen differenzieren und unsere Stärken vermitteln können. Dabei wird die qualitative Arbeit jedes Einzelnen wichtig sein und die Geschichte, die seine Weine erzählen“, erklärt der Präsident.

Zusammenhalt für den globalen Markt
Gleichzeitig brauche Südtirol als kleines Weinland mit 5300 Hektar Rebfläche auch Zusammenhalt, um auf den Märkten dieser Welt Erkennbarkeit und Durchschlagskraft zu erlangen. Daher sei die Zusammenarbeit im Konsortium Südtiroler Wein sehr wichtig. In diese Kerbe schlug auch Christoph Pichler von der Kontrollstelle Südtiroler Wein der Handelskammer, der auf die wichtigsten Bestimmungen der Weinwirtschaft hinwies.

Neben Goëss-Enzenberg und Kobler sitzen im neuen Verwaltungsrat Magdalena Schuster, Bernhard Pichler, Hannes Baumgartner, Florian Gojer und Peter Wachtler. Im Aufsichtsrat hingegen sind Margareth Mumelter, Andreas Berger, Thomas Rottensteiner, Karl Pichler und Werner Morandell.

Schuler: Weniger öffentliche Mittel
Landesrat Arnold Schuler unterstrich bei der Versammlung der „Freien Weinbauern“, dass die unterschiedlich strukturierte Weinwirtschaft zum großen Reichtum des Weinlandes Südtirol beitrage. In Bezug auf Fördermittel erklärte der Landesrat, dass 2014 für den Weinsektor, wie fast überall, weniger öffentliche Mittel zur Verfügung stünden und betriebliche Investitionen auch über den ländlichen Entwicklungsplan gefördert werden können.