Südtiroler Bauernjugend, Politik | 08.04.2014

Einblick in den römischen Polit-Alltag

Die SBJ-Führungsspitze hat bei einem Besuch in Rom Einblick in die italienische Politik erhalten.

Neben einem Treffen mit Vertretern der „Giovani di Confagricoltura – Anga“, standen für die Landesführungsmitglieder der Bauernjugend die Besichtigung der Abgeordnetenkammer und des Senats, des Außenamtes in Rom sowie ein Treffen mit Senator Hans Berger und Abgeordneten Manfred Schullian auf dem Programm.

Die Jugendorganisation der „Confagricoltura“ zählt 18.000 Mitglieder im Alter zwischen 16 und 40 Jahren. Besonders wichtig ist dem Präsidenten Raffaele Maiorano die Zusammenarbeit der Jugendvertreter auf nationaler Ebene. Maiorano: „Der regelmäßige Austausch untereinander hinterlässt Spuren und ist gewinnbringend für alle. In den Treffen und Gesprächen werden neue Ideen weitergetragen und der Innovationsgedanke gestärkt. Dies wollen wir vorantreiben.“ Auch die Südtiroler Bauernjugend pflegt den steten Austausch mit anderen Jugendvertretern und Organisationen, der weit über die Landesgrenzen hinausreicht. SBJ-Landesleiterin Christine Tschurtschenthaler ist überzeugt: „Auch deshalb war es uns sehr wichtig die „Giovani di Confagricoltura – Anga“, ihre Organisation und ihre Anliegen besser kennenzulernen.“

Einblick in Abgeordnetenkammer und Senat

Am zweiten Tag standen der Besuch und eine Führung durch die Abgeordnetenkammer und des Senats an. Dabei erhielten die Vertreter der Bauernjugend einen Einblick in den römischen Polit-Alltag.

Außenamt in Rom besucht

Am dritten Tag besuchten die Vertreter das Außenamt in Rom. Die Direktorin Katharina Tasser erklärte: „Das Südtiroler Außenamt in Rom ist die Außenstelle der Südtiroler Landesverwaltung und vertritt deren Interessen in den Kommissionen und Gremien des Staates und in den zahlreichen regionalen und interregionalen Arbeitsgruppen.“ Im Außenamt trafen sich die Vertreter der Bauernjugend auch zur Diskussion mit Senator Hans Berger und Abgeordneten Manfred Schullian. Dabei kamen unter anderem die „Kunden- und Lieferantenliste“, die auch die Ortsgruppen der Südtiroler Bauernjugend verpflichtend erstellen müssen, die Bestimmungen zum  Aufschank von Alkohol bei Festen und Veranstaltungen oder die strengen Auflagen im Bereich Arbeitssicherheit zur Sprache. Dazu Landessekretär Andreas Mair: „Sehr viele Bestimmungen, die auch uns unmittelbar betreffen, kommen aus Rom. Es war uns deshalb sehr wichtig mit unseren Vertretern in Rom über unsere Anliegen sprechen zu können. Wir wollen den direkten Kontakt zu ihnen künftig verstärken.“