Politik, Internationales | 27.03.2014

Landwirtschaft ist Zukunftsbranche

Landwirte aus allen Teilen der Welt haben sich auf dem Weltbauerntag in Buenos Aires positiv über die Perspektiven in der Landwirtschaft geäußert. von DBV

Vertreter von 100 landwirtschaftlichen Organisationen aus 80 verschiedenen Ländern aller Kontinente nahmen an der Veranstaltung teil, die vom 25. bis 29. bis März 2014 stattfand. Diskutiert wurde über die Themen Klimawandel, Vertragsbeziehungen in der Lebensmittelkette, nachhaltige Innovationen in der Landwirtschaft sowie nachhaltige Fleischproduktion in Verbindung mit Tiergesundheit diskutiert.

Weltweiter Schulterschluss gefragt

Luis Miguel, Präsident des argentinischen Bauernverbandes Sociedad Rural Argentina, unterstrich das enorme Potenzial der Landwirtschaft zur Verbesserung des Klimawandels und der Situation der Welternährung. Es bedürfe daher des Schulterschlusses der Bäuerinnen und Bauern weltweit, Landwirtschaft in allen Teilen der Welt in den Mittelpunkt von Politik und Gesellschaft zu stellen.

Gerd Sonnleitner – Ehrenpräsident des Deutschen Bauernverbandes und Sonderbotschafter des UNO-Jahres der bäuerlichen Familienbetriebe – betonte in seiner Eröffnungsrede die dynamische Entwicklung des noch jungen Weltbauernverbandes (WFO) während der letzten Jahre. Die WFO habe sich zur zentralen Stimme der bäuerlichen Landwirtschaft entwickelt. Der stetige Zuwachs an Mitgliedsorganisationen bestätige eindrucksvoll, dass Bäuerinnen und Bauern aus allen Teilen der Welt erkannt haben, mit möglichst einer Stimme zu sprechen. Außerdem ging Sonnleitner insbesondere auf die Bedeutung der Ernährungssicherung ein. Trotz zahlreicher nationaler wie globaler Herausforderungen für die Landwirte weltweit stelle er auch eine positive Stimmung und Perspektiven im Sektor fest.